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ATX Ruhe vor dem Sturm 18.02.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Diese Woche tendierte der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) in engen Bandbreiten und testete immer wieder die 3.000er Marke, das Plus blieb in Summe bei mageren 0,2%.
Die Stimmung gleiche der Ruhe vor dem endgültigen und nachhaltigen Sturm auf die 3.000er-Marke, die ja in dieser Woche schon einmal auch im Schlusskurs erreicht worden sei. Eine weitere Konsolidierung auf diesem Niveau würde die Analysten aber nicht überraschen.
Die Kurstreiber auf der positiven Seite seien insgesamt weiter die Finanzwerte: Erste Group (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) habe 2,4% zugelegt und sei damit im ATX der Wochensieger gewesen. Hier komme die runde EUR 40er Marke nun ins Visier. Vienna Insurance Group (VIG) (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17) sei um 1,7% gestiegen und Raiffeisen Bank Int. (RBI) (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) um 0,4%. Die Analysten der Erste Bank bleiben für diesen Sektor sehr positiv gestimmt und sehen diesen als den wahrscheinlichen Gewinnersektor des Jahres 2011. Sowohl RBI als auch VIG würden bei ihnen ja bekanntlich zu den Top Picks mit Kaufempfehlung zählen. Auch öl-bezogene Werte hätten sich die letzte Woche sehr gut geschlagen: SBO (ISIN AT0000946652 / WKN 907391): +1,7%, OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341): +1,1%. Hier bleiben die Analysten der Erste Bank vor allem für OMV sehr bullish gestimmt und haben diese Woche ja auch ihr EUR 44,5 Kursziel nochmals bestätigt. RBI, OMV und VIG würden aktuell auch die Kernpositionen in den Research-Zertifikaten darstellen mit zusammen 57% Gewicht.
Auf der Verliererseite habe diese Woche Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) gestanden, wo die Analysten ja an dieser Stelle vor zwei Wochen vor einer bereits "vollen Bewertung der Aktie" gewarnt hätten. An dieser Meinung habe sich auch nach einem Kursrückgang von mehr als EUR 1 nicht viel geändert. Intercell (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) habe ohne besondere News 3,2% abgegeben und notiere nun klar im einstelligen Bereich. Korrigiert hätten auch die stahl-bezogenen Werte RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182) (-1,8%) und voestalpine (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) (-1,2%), wobei die Analysten allerdings beide auf dem Niveau als kaufenswert einstufen würden.
In dieser Woche haben die Analysten der Erste Bank mit Semperit (ISIN AT0000785555 / WKN 870378) einen ihrer Dauerfavoriten nun von "kaufen" auf "akkumulieren" zurückgestuft. Trotz aller Qualität der Aktie sei die Bewertung nun nur mehr langfristig interessant, für eine klare Kaufempfehlung aber etwas zu hoch. AT&S (ISIN AT0000969985 / WKN 922230) habe diese Woche von einigen positiven Brokerkommentaren profitiert und wieder deutlich zulegen können, die Analysten sähen dies ebenso weiter durchaus optimistisch. Auch bei Kapsch (ISIN AT000KAPSCH9 / WKN A0MUZU) warten die Analysten der Erste Bank jetzt langsam wieder auf einen Kursschub nach oben, die Aktie konsolidiert seit einigen Wochen, fällt dabei aber kaum weiter zurück, was für starkes Kaufinteresse auf diesen Niveaus spricht. Nächste Woche würden mit STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V), OMV, Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) und Erste Group wichtige ATX-Firmen ihre Quartalszahlen präsentieren, dazu noch zusätzlich Zahlen von Lenzing (ISIN AT0000644505 / WKN 852927), Palfinger (ISIN AT0000758305 / WKN 919964) und EVN (ISIN AT0000741053 / WKN 878279) - für Spannung sei daher gesorgt. (18.02.2011/ac/a/m)
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