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Sensex technische Analyse 21.02.2011
Santander Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Belastet durch eine ansteigende Inflation und die daraus resultierende Zinserhöhung der Zentralbank, um einer weiter zunehmenden Inflation entgegen zu treten, hat der indische Aktienmarkt seit Jahresanfang deutliche Einbußen hinnehmen müssen, so die Analysten der Santander Bank im aktuellen "MarketFlash".
Der Leitindex Sensex (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) habe seit dem Hoch im November 2010 über 12% eingebüßt und damit stärker als andere Emerging Markets verloren.
Von seinem neuen Acht-Monatstief, das der Sensex in der letzten Handelswoche aufgestellt habe, habe er sich wieder deutlich erholen können. Die markttechnischen Indikatoren würden erste Stabilisierungstendenzen zeigen. So würden vor allem die mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren wieder nach oben abdrehen und die Aufnahme einer Aufwärtsbewegungsdynamik signalisieren.
Auch das langfristige positive Trendumfeld werde nur noch vonseiten des MACD abgebaut. Etwas nachdenklich würden lediglich noch die gleitenden Durchschnittslinien stimmen. Die gewichtete 13-Wochen-Linie schneide nämlich aktuell die gewichtete 52-Wochen-Linie von oben nach unten. Solch eine Konstellation habe es zuletzt im März 2008 gegeben, als der Sensex im Nachgang deutliche Einbußen habe hinnehmen müssen. Es gelte nun, den Leitindex in den nächsten Wochen genau zu beobachten. Sollte es ihm nicht gelingen, sich auf dem aktuellen Niveau zu stabilisieren und sollte dabei auch noch die Unterstützung bei 17.736 Punkten nachhaltig unterschritten werden, käme dies einem eindeutigen Verkaufssignal gleich.
Etwas entspannen würde sich die charttechnische Konstellation erst mit einer Rückeroberung der Marke von 18.886 Punkten und einer wieder nach oben abdrehenden 13-Wochen-Linie. Damit wäre der Abwärtsdruck erst einmal aus dem Markt, sodass einem Anstieg in Richtung des Widerstands bei 21.207 Punkten nichts im Wege stünde. Die Chancen einer Stabilisierung schätzen die Analysten der Santander Bank aufgrund der aktuellen Indikatorenlage etwas höher ein als die Risiken.
Kurzfristig trübe sich das Bild etwas ein. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die nachlassende Aufwärtsbewegungsdynamik, die vonseiten des RSI und der Stochastiks signalisiert werde. Sollten sich diese weiter abschwächen, dürfte das in den letzten Tagen aufgestellte Aufwärts-Gap bei 17.753 Punkten ins Visier rücken. Im Anschluss daran dürfte der Sensex aber wieder ansteigen können, um dann die Hürde von 18.886 Punkten in Angriff zu nehmen.
Schlussendlich hänge die weitere Entwicklung primär von der Verteidigung der Unterstützung bei 17.736 Punkten ab. Investoren sollten auf diese Marke achten. (Ausgabe vom 18.02.2011) (21.02.2011/ac/a/m)
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