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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 17,78 $ |
17,43 $ |
+0,35 $ |
+2,01 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US91912E1055 |
A0RN7M |
- $ |
- $ |
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Industriemetallmarkt im Überblick 16.02.2011
RZB Österreich
Wien (aktiencheck.de AG) - Der Preis für Nickel zeigt weiterhin relative Stärke und erreichte zuletzt den höchsten Stand seit Mitte 2008, so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
Hinsichtlich der Angebotsentwicklung habe sich gegen Ende des vorigen Jahres noch eine Entspannung für das heurige Jahr abgezeichnet und vieles sogar auf einen eventuellen ein Überschuss am Markt hingewiesen. Jedoch hätten vor allem die Überschwemmungen in Australien und kleinere Beeinträchtigungen bei den Minenaktivitäten in Sudbury und Voisey's Bay des Bergbaukonzerns Vale (ISIN US91912E1055 / WKN A0RN7M) die Situation wieder verschärft.
Wie die Analysten schon zuletzt erwähnt hätten, dürften die Maßnahmen der chinesischen Regierung zur Inflationsbekämpfung das Nachfragewachstum ein wenig beeinträchtigen. Allerdings habe es zuletzt Anzeichen gegeben, dass sich die Nachfrage speziell im dortigen Edelstahlbereich weiter erhole. Grundsätzlich stufe man die fundamentale Situation am Nickelmarkt weiterhin als solide ein und sehe den Preis gut unterstützt.
Der Zinkpreis habe sich zuletzt wieder oberhalb der Marke von USD 2.400 je Tonne behaupten können. Der Einbruch von Ende Januar, als der Preis vorübergehend um rund 10% auf USD 2.200 je Tonne gefallen sei, sei damit überwunden. Unterstützung komme derzeit vor allem von saisonalen Faktoren, da traditionell die Nachfrage im ersten Quartal des neuen Jahres steige. Zusätzlich wirke sich die starke Nachfrage nach Stahlprodukten aus China positiv auf den Preis aus, da Zink als Zusatzprodukt in die Stahlverarbeitung einfließe.
Wesentlich für den weiteren Aufwärtstrend sei aber nach wie vor die allgemeine Hausse an den Metallbörsen, die auch den Zinkpreis mittreibe. Solange die Investoren insgesamt bullish bleiben würden, würden die fundamentalen Faktoren eindeutig in den Hintergrund rücken. Im Fall von Zink verhindere das aktuelle Überschußangebot aber eine Preisrally ähnlich wie bei Kupfer oder Nickel. Aus fundamentaler Sicht könne am Zinkmarkt auch erst 2012 mit einer Entspannung gerechnet werden. (16.02.2011/ac/a/m)
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