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Euroraum Rohstoffproduzenten sowie Öl- und Gasfirmen bleiben gefragt


04.02.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) konnte im Laufe der Woche leicht um 0,75% auf jetzt 285 Punkte zulegen, so die Analysten der Erste Bank.

Besonders gefragt gewesen seien Rohstoffproduzenten (+3%), sowie Öl & Gasfirmen, Technologiewerte und Versicherungen (+2%). Schwach hätten sich Automobilproduzenten mit -3% entwickelt. Industriewerte und Baufirmen hätten um 2% abgegeben. 14 der 19 Sektoren hätten aber zulegen können - die für weitere Kursgewinne nötige Marktbreite sei damit gegeben.

Die Hausse an den Rohstoffmärkten sei auch diese Woche weiter gegangen. Kupfer habe intraday in London erstmals über USD 10.000/t gekostet und sei über 5% auf Wochensicht gestiegen. Aluminium habe 4% auf USD 2.500/t zugelegt. Auch Nickel, Zink, und Blei würden 5% höher notieren. Die Tonne Zink koste 10% mehr als letzte Woche.

Die EZB beschloss das Zinsniveau wie erwartet unverändert zu lassen, so die Analysten der Erste Bank. Der zentrale 2-Wochen-Refi-Mindestbietungssatz, zu dem sich die Geschäftsbanken refinanzieren würden, bleibe damit bei 1,00%. Das Absatzvolumen im europäischen Einzelhandel sei im Dezember mit beschleunigtem Tempo gefallen. Im Vormonatsvergleich sei der Absatz in der EU27 um 0,4% nach nur 0,1% im November geschrumpft. Gleichzeitig habe sich die Arbeitsmarktsituation im Dezember stabilisiert. Die Arbeitslosenquote habe unverändert 9,6% betragen.


Der Preisdruck in den OECD-Mitgliedsländern habe sich im Dezember verstärkt. So habe sich die Inflationsrate auf 2,1%, gegenüber 1,8% im November erhöht. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Preise für Lebensmittel und Energie habe sich die Jahresteuerungsrate erneut nur auf 1,2%, nach schon 1,2% im Vormonat belaufen. Der Anstieg der französischen Erzeugerpreise sei im Dezember 2010 stärker als erwartet gewesen. Dies habe die Statistikbehörde Insee am Dienstag bekannt gegeben. Binnen Monatsfrist hätten sich die Erzeugerpreise um 0,9% erhöht. Gegenüber dem Vorjahresmonat hätten die Erzeugerpreise um 4,9% anzogen. Die spanischen Importpreise hätten um 10,4% anzogen, während sie im November um 9,2% geklettert seien.

Banco Santander (ISIN ES0113900J37 / WKN 858872) habe gemeldet, dass ihr Gewinn im vierten Quartal leicht gesunken sei, was auf gestiegene Rückstellungen für Kreditausfälle und einen Gewinnrückgang im Heimatmarkt zurückzuführen sei. Auch bei der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) sei der Gewinn im Gesamtjahr 2010 sowie im vierten Quartal deutlich zurückgegangen. So sei der Gewinn nach Steuern auf EUR 2,3 Mrd., gegenüber EUR 5,0 Mrd. im Vorjahr gesunken. Indes sei das Ergebnisziel von EUR 10 Mrd. für 2011 bekräftigt worden. Der Münchener Rück Konzern (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) habe 2010 angesichts erheblicher Großschäden einen leichten Gewinnrückgang verbuchen müssen. Der Konzern habe eine Dividendenerhöhung um 50 Cent auf EUR 6,25 pro Aktie sowie ein weiteres Aktienrückkaufprogramm angekündigt.

BT Group (ISIN GB0030913577 / WKN 794796) habe im dritten Quartal nahezu eine Gewinnverdopplung verbuchen können, was mit deutlich mehr Breitband-Kunden zusammenhänge. Der Umsatz sei allerdings um 3% gesunken. Vodafone (ISIN GB00B16GWD56 / WKN A0J3PN) habe bekannt gegeben, dass man den Umsatz im dritten Quartal um 3% habe steigern können. Für das Geschäftsjahr 2011 rechne der Konzern weiterhin mit einem bereinigten operativen Gewinn von GBP 11,8 bis 12,2 Mrd., wobei nun ein Gewinn am oberen Ende der Planspanne erwartet werde. Ryanair (ISIN IE00B1GKF381 / WKN A0MJ5T) habe den Verlust im dritten Quartal geringfügig reduzieren können.

Royal Dutch Shell (ISIN GB00B03MLX29 / WKN A0D94M) habe im vierten Quartal zwar einen deutlichen Gewinnzuwachs erzielt, was mit höheren Ölpreisen zusammenhänge, die Erwartungen seien jedoch verfehlt worden. Unilever (ISIN NL0000009355 / WKN A0JMZB) habe seinen Gewinn im vierten Quartal um 15% steigern können. Ferner habe sich der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen auf EUR 1,04 Mrd. belaufen, während Analysten im Vorfeld lediglich von einem Gewinn von EUR 883 Mio. ausgegangen seien.

BASF (ISIN DE000BASF111 / WKN BASF11) habe erneut Preiserhöhungen angekündigt. Bayer (ISIN DE000BAY0017 / WKN BAY001) verstärke derweil ihr Engagement in Indien und habe hierzu mit der indischen Gesellschaft Zydus Cadila eine Vereinbarung zur Gründung des Joint Venture-Unternehmens Bayer Zydus Pharma unterzeichnet. (04.02.2011/ac/a/m)




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