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ATX im Korrekturmodus


14.01.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Nach den starken Kursanstiegen vor dem Jahreswechsel - die sicher zum Teil auf Wertpapier-KESt Vorziehkäufe zurückzuführen waren - befindet sich der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) nun im Korrekturmodus, berichten die Analysten der Erste Bank.

Anlass zur Sorge bestehe für die Analysten deshalb aber nicht, im besten Fall fange sich der Index bei der 2.800 Punktemarke, die zuletzt als oftmaliger Widerstand fungiert habe. In der letzten Woche sei es zu einem moderaten Anstieg um 0,2% gekommen, am heutigen Freitag sei der Index zu Mittag doch über 1% im Minus gewesen. Bauwerte wie Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) (+5,2%) und STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) (+3,5%) hätten in der letzten Woche im Plus genauso wie EVN (ISIN AT0000741053 / WKN 878279) (+3,9%) gelegen. Auf der Verliererseite hätten Flughafen Wien (ISIN AT0000911805 / WKN 884216) (-4,4%), voestalpine (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) (-3,1%) und Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) (-2,9%) gelegen. Hier seien zumeist Broker-Abstufungen dafür verantwortlich gewesen.


Von fundamentaler Seite habe es noch nicht allzu viel zu berichten gegeben. AGRANA (ISIN AT0000603709 / WKN 779535) habe sehr gute Quartalszahlen präsentiert. Nächste Woche stünden vorläufige Zahlen von Schoeller-Bleckmann (SBO) (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) und austriamicrosystems (ams) (ISIN AT0000920863 / WKN 632638) am Programm. Impulse würden wohl eher von den internationalen Vorgaben und von den ersten Quartalsberichten aus den USA kommen.

Die Industriewerte auf der Empfehlungsliste der Analysten der Erste Bank (RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182), Semperit (ISIN AT0000785555 / WKN 870378) und voestalpine) befinden sich derzeit klar in einer Korrekturphase - sie haben sie dementsprechend auch in ihren Zertifikaten vorerst etwas zurückgenommen.

Gut gefallen würden den Analysten weiter die Finanzwerte, wo allen einerseits die bessere wirtschaftliche Situation in der CEE-Region zugute komme und andererseits die Versicherungen von den moderat gestiegenen Staatsanleiherenditen profitieren würden (hier werde die Verzinsung in der Lebensversicherung leichter darstellbar). Hier würden die Analysten für Raiffeisen International (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) und Vienna Insurance Group (VIG) (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17) weiter klar positiv gestimmt bleiben, sie hätten auch beide Werte in ihren Zertifikaten nochmals aufgestockt.

Die Techwerte AT&S (ISIN AT0000969985 / WKN 922230) und austriamicrosystems würden sehr gut laufen, Kapsch TrafficCom (ISIN AT000KAPSCH9 / WKN A0MUZU) stagniere vorerst - wohl bis auf weitere News zur Auftragsvergabe in Frankreich. (14.01.2011/ac/a/m)




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