Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


   
Aktuelle Kursinformationen ()
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
-   -   0 0 % /
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
-   -  
 
 
 

Europäische Aktienmärkte nur geringfügig verändert


17.12.2010
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Leitindices (DJ STOXX (ISIN EU0009658202 / WKN 965820), DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900), FTSE 100 (ISIN GB0001383545 / WKN 031100,)) haben sich in der vergangenen Woche nur geringfügig verändert, so die Analysten der Erste Bank.

Eine höhere Volatilität bei fallenden Preisen sei hingegen im Bereich der Staatsanleihen zu beobachten gewesen. Die Renditen der zehnjährigen deutschen Regierungsanleihen seien zuletzt auf 3,02% gestiegen. Gold sei ebenfalls etwas unter Druck gekommen und habe zuletzt bei USD 1,37 notiert. Diese Korrektur sei voraussichtlich nur kurzfristig. Der langjährige Aufwärtstrend bleibe intakt. Ebenso sei die letzte kleine Abschwächung des Ölpreises auf USD 87,40 zu sehen. Auch hier sei der längere Trend aufwärts gerichtet.

Wenig überraschend sei für die Marktteilnehmer gewesen, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Leitzinssatz am Donnerstag bei 0,25% unverändert gelassen habe. Gleichzeitig habe sie die Inflationsprognosen für die kommenden beiden Jahre leicht verändert. So sollte gemäß der SNB die Inflationsrate im kommenden Jahr 0,4% betragen und im Jahr darauf dann 1%. Im Jahr 2013 sollte die Inflation in der Schweiz auf etwa 1,8% ansteigen. Die von der SNB kommunizierten Wachstumsraten für die schweizerische Wirtschaft sollten 2,5% für heuer und 1,5% in 2011 betragen.


In diesem Umfeld sei es wahrscheinlich, dass auch die Unternehmen eine positive Entwicklung aufweisen sollten. Aktuell präferiere man auch in der Schweiz für die kommenden Monate die zyklischen Sektoren. Angesichts der dortigen hohen Qualität einiger nichtzyklischer Unternehmen seien auch Aktien beispielsweise aus der Nahrungsmittelbranche (Nestlé (ISIN CH0012056047 / WKN 887208), Lindt & Sprüngli (ISIN CH0010570767 / WKN 870503), Barry Callebaut (ISIN CH0009002962 / WKN 914661)) überdurchschnittlich attraktiv.

Ebenfalls gute Nachrichten seien zuletzt aus Großbritannien gekommen. Die Einzelhandelumsätze seien im November um 0,3% gestiegen. Im Jahresvergleich habe das Plus 1,1% betragen. Die Verkäufe über das Internet hätten im November um 37,5% zugelegt und zuletzt bereits 10,5% aller Einzelhandelsumsätze betragen. Gleichzeitig seien die laufenden Anträge auf Arbeitslosenunterstützung zurückgegangen. Das Wachstum des Produzierenden Gewerbes habe sich ebenfalls weiter beschleunigt.

Insgesamt seien die jüngsten Wirtschaftsdaten aus UK durchwegs positiv. Allerdings sei das allgemeine Preisniveau im November weiter angestiegen. Die jährliche Inflationsrate habe im November 3,3% betragen. Der Trend sei auch hier aufwärts gerichtet.

Wie bereits in den Vorwochen gebe es aktuell nur wenige unternehmensrelevante Meldungen. Eine der wichtigsten Nachrichten betreffe allerdings wieder einmal BP (ISIN GB0007980591 / WKN 850517). Das Unternehmen werde jetzt gemeinsam mit mehreren anderen, darunter auch Transocean Ltd. (ISIN CH0048265513 / WKN A0REAY), wegen Verletzung von Umweltgesetzen von den USA geklagt. Damit sei BP mit einem weiteren Problem konfrontiert. Der Konzern habe allerdings bereits USD 40 Mrd. für die Beseitigung der Schäden und die weiteren Konsequenzen der Ölpest zurückgestellt. Aufgrund weitaus interessanterer Alternativen sollte die BP-Aktie gemieden wert. Das Verhältnis von Chancen zu Risiko sei für die Anleger schlichtweg nicht attraktiv.

Ebenfalls meiden sollten Investoren derzeit Immobilienaktien in Spanien. Der zuletzt vom Nationalen Statistischen Institut berichtete Rückgang der Häuser- und Wohnungspreise habe 2,2% im letzten Quartal betragen. Eine Reduktion der Immobilienpreise um weitere 20% erscheine in den kommenden fünf Jahren realistisch. Das seien definitiv negative Perspektiven, die den gesamten Sektor inklusive seiner Zulieferer in den nächsten Jahren belasten würden. (17.12.2010/ac/a/m)




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
 

Copyright 1998 - 2026 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG