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Europäischer Aktienmarkt Konsolidierung im Aufwärtstrend 19.11.2010
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der europäische Aktienmarkt hat diese Woche wie erwartet auf dem Niveau des April-Hochs konsolidiert, so die Analysten der Erste Bank.
Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) habe unverändert bei 271 Punkten geschlossen. 11 der 19 Sektoren hätten auch während des Seitwärtstrends zulegen können. Besonders gefragt gewesen seien Einzelhändler und Automobilproduzenten, welche auch auf Jahressicht (+40% und +14%) zu den Bestperformern gehören würden. Schwach habe sich hingegen der Rohstoffsektor entwickelt. Öl- & Gasproduzenten seien um 2% gesunken. Rohstoffproduzenten hätten 3% tiefer geschlossen.
Die Inflation in der Eurozone habe im Oktober wie erwartet 1,9% betragen. Im Monatsvergleich werde sie mit 0,4% angegeben. Die Jahresteuerung für die EU 27 habe bei 2,3% gelegen. Die Produktion des Baugewerbes der EU 27 habe im September auf Monatssicht um 1,7% abgenommen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sei die Produktion in und in der EU 27 um 3,6% zurückgegangen. In der Eurozone habe der Rückgang 8,1% betragen.
Die britischen Einzelhandelsumsätze seien im Oktober um 0,5% gestiegen. Binnen Jahresfrist sei das Absatzvolumen aber um 0,1% zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote in Großbritannien habe sich im Oktober leicht verbessert und betrage nun 7,7%.
Die Burberry Group (ISIN GB0031743007 / WKN 691197) habe ihren Gewinn im ersten Halbjahr um 46% auf GBP 83,1 Mio. steigern können. Der bereinigte Konzernumsatz sei um 21% auf GBP 641,1 Mio. gewachsen. Die Erwartungen seien klar übertroffen worden. Die Zwischendividende sei angehoben worden. Die neue Preisstrategie und ein verbessertes Lagersystem würden sich positiv auf die Bilanz auswirken. Das Wholesale-Geschäft habe insbesondere von der stark steigenden Nachfrage in den asiatischen Schwellenregionen und den USA profitiert. Doch auch in Europa, dem größten Markt, hätten die Umsätze leicht angezogen. Die Wachstumsstrategie werde fortgesetzt. In Polen, der Mongolei und Vietnam seien im ersten Halbjahr drei neue Franchise-Stores eröffnet worden, weitere fünf sollten in den nächsten sechs Monaten in der Armenien, Ägypten, Israel und der Türkei folgen.
Burberry sei neben Louis Vuitton (ISIN FR0000121014 / WKN 853292) Top-Pick, um von der wachsenden Mittel- und Oberschicht in Asien zu profitieren.
Hennes & Mauritz (ISIN SE0000106270 / WKN 872318) habe im Oktober mit einem Umsatzplus von 13,0% aufwarten können. Bei den vergleichbaren Filialumsätzen sei ein Umsatzplus von 3% verzeichnet worden. Bei Ahold (ISIN NL0000331817 / WKN 851287) sei der Gewinn in Q3 um 9% gesunken, was auf Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme von Geschäften der US-Kette Ukrop's Super Markets Inc. zurückzuführen sei. Die Erwartungen seien damit verfehlt worden. SABMiller (ISIN GB0004835483 / WKN 861038) habe den Gewinn im ersten Halbjahr um 19% auf USD 1,47 Mrd. gesteigert und die Analystenerwartungen schlagen können. Zurückzuführen gewesen sei dies auf ein starkes Wachstum in den Regionen Americas, Asien und Südafrika.
BHP Billiton (ISIN AU000000BHP4 / WKN 850524) rücke nach scharfem Widerstand aus der kanadischen Politik von seinem Vorhaben ab, den Kali-Förderer Potash (ISIN CA73755L1076 / WKN 878149) zu übernehmen. Indes werde BHP Billiton sein Aktienrückkaufprogramm im Gesamtvolumen von USD 13 Mrd., das 2007 ausgesetzt worden sei, wieder aufnehmen. ArcelorMittal (ISIN LU0323134006 / WKN A0M6U2) habe bekannt gegeben, dass man wegen der verhaltenen Stahlnachfrage seine Produktion drossele. Lonmin (ISIN GB0031192486 / WKN 856046) habe im abgelaufenen Fiskaljahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren können. Der Umsatz des Platinproduzenten sei auf USD 1,59 Mrd. gestiegen.
Roche (ISIN CH0012032113 / WKN 851311) habe ein groß angelegtes Restrukturierungsprogramm angekündigt. Dabei sollten im Rahmen des "Operational Excellence Programs" in den kommenden beiden Jahren weltweit rund 4.800 Stellen abgebaut werden, was 6% der derzeitigen Belegschaft entspreche. Allein für das Jahr 2011 erhoffe sich der schweizerische Pharmakonzern durch das Programm Einsparungen in Höhe von CHF 1,8 Mrd. (19.11.2010/ac/a/m)
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