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Industriemetalle Gewinne weiter ausgebaut 06.09.2010
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Angetrieben von zuletzt etwas besser als erwartet ausgefallenen US-Wirtschaftsdaten, weltweit steigenden Aktienmärkten, sprich einer geringeren Risikoaversion der Anleger, eines schwächeren US-Dollar und der anhaltenden spekulativen Zuflüsse konnten die Industriemetalle in den letzten Tagen stark zulegen und ihre Gewinne heute weiter ausbauen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Auch die sehr starken chinesischen Autoabsatzzahlen im August dürften zum Preisanstieg beigetragen haben. Vor allem der Kupferpreis, der auch von externen Marktteilnehmern als vorlaufender Konjunkturindikator angesehen werde, sei um weniger als 4% von der sehr wichtigen psychologischen Marke von 8.000 USD je Tonne entfernt. Ein Überschreiten dieser Marke würde gleichzeitig die Rückkehr zu Vorkrisenniveaus bedeuten. Die fallenden Lagerbestände im LME-System und an der SHFE in Shanghai sowie die Erwartung eines hohen Defizits in diesem und im nächsten Jahr würden die Preise unterstützen. Zusätzlichen Auftrieb bekomme Kupfer durch ein starkes Anlegerinteresse: An der COMEX hätten die Spekulanten ihre Netto-Long-Positionen per Ende August um gut 30% auf knapp 20 Tsd. Kontrakte ausgebaut.
Auch Nickel bekomme Rückenwind von Anlegern, nachdem die wichtige Unterstützung bei 20.000 USD je Tonne gehalten habe. Zusätzlich trage zum Preisanstieg das Ansinnen der russischen Regierung bei, Exportzölle auf Nickelausfuhren einzuführen, die sich an den Marktpreisen orientieren würden und die "übermäßigen Gewinne" bei Preisen über 15.000 bis 17.000 USD je Tonne "aktiv abschöpfen" sollten. Russland beheimate den weltgrößten Nickelproduzenten, Norilsk Nickel (ISIN US46626D1081 / WKN 676683). (06.09.2010/ac/a/m)
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