|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
ATX bis Jahresende bei 2.650 Punkten erwartet 16.07.2010
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - In einer Pressekonferenz diese Woche haben wir einen aktualisierten Ausblick für das zweite Börsenhalbjahr an der Wiener Börse gegeben, so die Analysten der Erste Bank.
Verglichen mit den weltweit wichtigsten Börsen zähle der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) im bisher schwachen Aktienjahr 2010 mit -5% im ersten Halbjahr zu den durchschnittlichen Performern. Für das zweite Halbjahr 2010 würden die Analysten ein besseres Umfeld erwarten, und somit werde eine Performance von +6% für das Gesamtjahr erwartet (Zielwert: 2.650 Punkte). Bezogen auf das aktuelle Niveau bedeute das ein zweistelliges ATX-Plus. Auf Sicht von zwölf Monaten würden sie den ATX bei 2.800 Punkten erwarten.
Als Investmentstrategie in diesem unsicheren Umfeld würden die Analysten weiterhin auf Stock Picking setzen. Sie würden Unternehmen mit hoher Profitabilität und starkem Cash Flow bevorzugen (z. B. Semperit (ISIN AT0000785555 / WKN 870378), RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182)). Gute Aussichten hätten Unternehmen wie z. B. die Vienna Insurance Group (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17), die vom Wachstum der Emerging Markets profitiere. Auf andere, wie z. B. Kapsch TrafficCom (ISIN AT000KAPSCH9 / WKN A0MUZU), könnten sich die höheren Staatsschulden positiv auswirken, da dadurch mehr Mautprojekte realisiert würden.
Konkret seien ihre Top Picks aktuell: Blue Chips: OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341), RHI, Vienna Insurance Group; Wachstumswerte: austriamicrosystems (ISIN AT0000920863 / WKN 632638), BWT (ISIN AT0000737705 / WKN 884042), C.A.T. oil (ISIN AT0000A00Y78 / WKN A0JKWU), Kapsch, Semperit; Immobilienwerte: conwert Immobilien (ISIN AT0000697750 / WKN 801475), s Immo (ISIN AT0000652250 / WKN 902388).
Das Bewertungsniveau der Wiener Börse sei sowohl historisch wie relativ zu anderen Märkten als attraktiv einzustufen (KGV 2010e: 11,9x, 2011e: 8,6x). Das Gewinnwachstum sei deutlich zweistellig (2010e: +35%, 2011e: +37%). Man gehe daher - vorbehaltlich massiver Gewinnrevisionen - für das Jahr 2010 von einer moderaten Erholung bis Jahresende aus, wobei dazwischen durchaus wieder volatile Kursbewegungen auftreten könnten. Die Zinsen würden vorerst niedrig bleiben. Österreichische Aktien würden sich aber deutlich attraktiver als zehnjährige Staatsanleihen verzinsen (+700 Basispunkte für Aktien).
Aktuell würden die Analysten den ATX per Jahresende bei 2.650 Punkten und in zwölf Monaten bei 2.800 Punkten sehen. Diese Werte würden aber Gewinnrevisionen schon vorwegnehmen. Sollten die aktuellen Gewinnschätzungen für 2010 und 2011 halten, wären auch höhere Kursziele erreichbar. (16.07.2010/ac/a/m)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|