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Österreichische Börse mit deutlichen Kursverlusten 26.02.2010
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Diese Woche stand Raiffeisen International mit ihren bekannt gewordenen Fusionsplänen ganz klar im Mittelpunkt des Geschehens, so die Analysten der Erste Bank.
Die Aktie habe im Vergleich zu letztem Donnerstag heftige 20,3% verloren, was dem ATX insgesamt zu einem Minus von 4,7% "verholfen habe". Alle anderen Ereignisse in dieser Woche seien medial zu Nebenschauplätzen geworden. Zumindest am Freitag dieser Woche habe die Aktie zu einer Erholung angesetzt. Für die Research-Zertifikate der Analysten habe dieser Kursverfall natürlich ein Waterloo bedeutet, die gesamte Outperformance des Jahres 2010 sei in drei Tagen zunichte gemacht worden.
Die Gewinnerliste im ATX sei in der letzten Woche dünn gesät gewesen: SBO habe 1,7% gewonnen, unterstützt durch einen starken Ölpreis und die Kurszielerhöhung der Analysten. Die Österreichische Post und RHI hätten jeweils etwas unter 1% gewonnen, wobei es bei beiden Werten keine großartigen News in den letzten Tagen gegeben habe. Beide hätten zuletzt aber ganz klar relative Stärke zum Gesamtmarkt bewiesen. Auf der Verliererseite hätten - neben der Raiffeisen International - noch STRABAG (-9,4%) und Intercell (-5,7%) gestanden. Bei beiden Werten habe es eigentlich keinen wirklichen Anlass für diesen Kursverfall gegeben, außer dem schlechten Sentiment insgesamt. Charttechnisch würden diese beiden Werte allerdings eher einigermaßen angeschlagen wirken.
Der ATX gesamthaft betrachtet sei weiterhin in seiner mehr oder weniger schwachen Seitwärtsbewegung gefangen. Die 200-Tage-Linie sei diese Woche über 2.400 Punkte gestiegen und liege derzeit bei circa 2.405 Punkten. Bei vielen Werten im ATX sei der Kampf um die 200-Tage-Linie aktuell ein Thema, beim ATX selbst dürfte ein weiterer Test in den nächsten Tagen bevorstehen. Während von fundamentaler Seite für die Analysten relativ klar sei, dass der ATX zu tief notiere, würden Charttechnik und Sentiment kurzfristig noch eine etwas andere Sprache sprechen. (26.02.2010/ac/a/m)
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