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ATX-Kursziel von 3.000 Punkten aufrecht


29.01.2010
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der ATX hat in der letzten Woche - wie fast alle Märkte global - eine deutliche Korrektur um 5,1% hinnehmen müssen, was nach Meinung der Analysten der Erste Bank die Chance für attraktive Zukäufe bietet.

Die 200-Tage-Linie verlaufe aktuell bei ca. 2.345 Punkten, fundamental würden die Analysten den ATX-Bereich von 2.400 bis 2.500 Punkte als eindeutig hochattraktiv sehen. Verantwortlich für die negative Entwicklung seien internationale Vorgaben und sicher auch die immer wieder vorgebrachten Forderungen zur Regulierung der Bankenbranche gewesen, vor allem aus den USA. Daher sei es wenig verwunderlich, dass sowohl Raiffeisen Int. (-10,3%) als auch Erste Group (-6,6%) zu den Wochenverlierern zu zählen gewesen seien.


Des Weiteren deutlich im Minus habe voestalpine (-7,8%) gelegen, wo die Analysten allerdings die aktuelle Kursschwäche ebenso als gute Einstiegsmöglichkeit sehen würden. Auf der Gewinnerseite sei in dieser Woche SBO (+5,1%) gewesen, wo sich ein besser als erwartetes vorläufiges 2009er Ergebnis zu Buche geschlagen habe. Des Weiteren im Plus habe Zumtobel (+2,5%) gelegen, wobei hier die LED-Fantasie bei Gesprächen mit Investoren mehr und mehr überzeugen könne, und RHI (+0,8%), einer der ATX-Favoriten der Analysten.

Die nächste Woche dürfte wieder stark von internationalen Vorgaben und Makrodaten bestimmt werden. In Österreich seien außer Gesamtjahreszahlen von Sanochemia keinerlei Publikationen von wesentlichen Unternehmen geplant. Dies sei natürlich auf die Semesterferienwoche zurückzuführen. Die Analysten würden - aufgrund der nun kurzfristig stark überverkauften Situation - eher einen Rebound realistisch sehen. Übergeordnet befinde sich der ATX nach wie vor in einer Seitwärts-/Konsolidierungsformation zwischen 2.450 und 2.750 Punkten, wobei sich die Analysten derzeit eher am unteren Rand der Bandbreite bewegen würden.

Da die Analysten der Erste Bank ihr ATX-Kursziel von 3.000 Punkten per Jahresende 2010 aufrecht halten, sehen sie den aktuellen Stand als hochattraktive Einstiegsgelegenheit. Vor allem Finanz- und Industriewerte würden ihnen auf den aktuellen Niveaus sehr gut gefallen. (29.01.2010/ac/a/m)




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