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EURO STOXX 50 technische Analyse


11.12.2009
WGZ BANK

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der EURO STOXX 50 präsentierte sich in der vergangenen Woche schwankungsfreudig, letztlich aber ohne klare Richtung, berichten die Analysten der WGZ BANK.

Sei es Anfang der Woche im Zuge des Wirbels um Griechenland noch bergab gegangen, sei seit Mitte dieser Woche bereits wieder eine Erholungsbewegung gefolgt. Um das Gesamtverständnis zu erhöhen, seien die Bewegungen in den übergeordneten Kontext einzubinden: Von März bis in den Oktober hinein habe sich der europäische Leitindex in einem verhältnismäßig steilen Aufwärtstrend befunden. Ende Oktober habe dieses hohe Tempo dann nicht mehr gehalten werden können.


Es sei ein Trendbruch erfolgt, der aufgrund des steilen Verlaufs aber früher oder später habe erfolgen müssen und in seiner Bedeutung deshalb grundsätzlich nicht zu überschätzen sei. Mitte November sei dann der idealtypische Re-Test der durchbrochenen Trendgeraden erfolgt. Ein Rebreak sei jedoch nicht gelungen. Die Notierungen seien an der Widerstandsmarke abgeprallt. Einer erneuten Aufnahme des zuvor scharfen Tempos sei somit eine klare Absage erteilt worden.

Die Frage sei, was nun folge: Ein weiterer Anstieg mit gemächlicherem Tempo, eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau oder drohe ein Abwärtstrend? Momentan sei das Ganze aufgrund des Dynamikverlusts nur noch als Seitwärtsbewegung zu werten! Auf massiven Widerstand treffe der EURO STOXX 50 dabei innerhalb des breiten Widerstandsbandes zwischen 2.910 und 2.960 Punkten. Erst wenn diese Zone geknackt werden sollte, sei das Gesamtbild wieder glaubwürdig aufwärts gerichtet.

Umgekehrt entstünde technischer Schaden aber erst im Falle eines analytisch noch nicht ableitbaren Downbreaks des Stützpunkts bei 2.743 Punkten. Getriggert würde dadurch voraussichtlich ein Test der Fibonacci-Unterstützungen bei 2.674 oder sogar 2.587 Punkten.

Der EURO STOXX 50 wirke eingefroren auf hohem Niveau. Vermutlich stehe das Widerstandsband zwischen 2.910 und 2.960 Punkten nochmals zum Test an. Ein Durchmarsch werde aber zunehmend unwahrscheinlicher. (11.12.2009/ac/a/m)




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