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Discount Call-Optionsschein auf Deutsche Wohnen: Positives Gerichtsurteil - Optionsscheineanalyse


22.04.2021
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Discount Call-Optionsschein (ISIN DE000HR4H7S9/ WKN HR4H7S) von HVB onemarkets auf die Deutsche Wohnen-Aktie (ISIN DE000A0HN5C6/ WKN A0HN5C) vor.

Aus für den Berliner Mietendeckel: Das Bundesverfassungsgericht habe das 2020 in zwei Stufen in Kraft getretene Landesgesetz für nichtig erklärt. Der Bundesgesetzgeber habe das Mietpreisrecht abschließend geregelt, habe das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe mitgeteilt. Für eigene Gesetze der Länder sei deshalb kein Raum. Zur Erinnerung: Die rot-rot-grüne Landesregierung habe zum 23. Februar 2020 die Mieten für rund 1,5 Mio. Wohnungen eingefroren, auf dem Stand von Juni 2019. Das betreffe neun von zehn Mietwohnungen. Ab 2022 sollten Vermieter zumindest die Inflation ausgleichen dürfen. Für den Fall, dass die Mieter wechseln würden, habe das Mietendeckel-Gesetz vorgesehen, dass es bei der alten Miete bleibe oder Obergrenzen greifen würden. Mieten, die um mehr als 20 Prozent über der für die Wohnung geltenden Obergrenze liegen würden, hätten als zu hoch gegolten. Seit dem 23. November seien betroffene Vermieter gesetzlich verpflichtet gewesen, sie abzusenken. Nun seien diese Regelungen vom Tisch. Kein Wunder, dass stark in Berlin engagierte Wohnungsgesellschaften zu den größten Gewinnern an der Börse gezählt hätten.


Die Papiere der Deutsche Wohnen etwa seien in der Spitze bis auf 46,46 Euro nach oben geschnellt - der höchste Stand seit vergangenem Herbst. Fast 75 Prozent aller Wohnungen des Konzerns würden sich in Berlin befinden. Mit rund 115.700 Mietwohnungen sei Deutsche Wohnen der größte private Wohnungskonzern in der Hauptstadt und habe damit einen Marktanteil von circa sechs Prozent. Branchenexperten würden folgende Rechnung aufmachen: Per Ende 2020 habe der Net Asset Value (NAV) der Aktie bei 52,80 Euro gelegen. Allein durch das Gerichtsurteil dürfte der NAV konservativ berechnet sieben Prozent höher liegen als per Ende 2020, also bei 56,50 Euro. Für Ende 2021 werde der NAV sogar auf 58,61 Euro geschätzt. Dem stehe ein Aktienkurs von rund 46 Euro gegenüber.

Durch den Abschlag von aktuell 22 Prozent erscheint die Notiz nach unten abgesichert - ein gutes Szenario für den Discount Call von HVB onemarkets, der bei einem 10,5-prozentigen Puffer zum Cap (41 Euro) eine Ertragschance von 26,1 Prozent birgt, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 15/2021) (22.04.2021/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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