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Reuters Group reduzieren 13.03.2001
Commerzbank
Die Analysten von der Commerzbank bestätigen bei den Aktien der Reuters Group PLC (WKN 911958) ihre Einschätzung „Reduzieren“. Den fairen Wert Aktie sehe man bei 950 GBP.
Ein Leitartikel in der Sunday Business verleihe bei der Commerzbank Bedenken, dass das Wachstum in Reuters Informations-Kerngeschäft dieses Jahr durch die Bankenkonsolidierung und den Stellenabbau, der wiederum auf die “Börsenstürze” zurückzuführen sei, mehr anekdotisches Gewicht. In dem Artikel heiß es, dass laut “oberer Führungskräfte in Londoner Top-Investmentbanken” 10.000 Stellen in der City abgebaut würden, falls die derzeit schwachen Marktbedingungen in den kommenden drei Monaten anhalte. Die Gewinnwarnung von TIBCO in der vergangenen Woche, gemäß derer Banken ihre Ausgaben für Management-Software kürzen, und das flache Wachstum gegenüber dem Vorjahr den Nasdaq/Instinet-Volumen im Februar und März verstärke das düstere Sentiment für das Geschäftsumfeld.
Reuters habe zur Zeit 451.000 Terminals, und Reuters Informations zugrundeliegender Umsatz steigere sich im Jahre 2000 um 7% in 2000, mittelfristige solle dieses Wachstum auf 10% bis 12% erhöht werden. Auf Basis der Gesamtnutzerzahl von Reuters würde ein Abbau von 10.000 Stellen lediglich 2% der Zugänge ausmachen (wobei natürlich nicht alle Reuters-Teilnehmer seien). Ein größeres Risiko sei, dass das Wachstumsziel von Reuters durch folgende Faktoren gedrückt werde: Auftragsstornierungen, Preisdruck innerhalb der Branche und ein möglicher "Spin-down", da Endverbraucher der oberen Preisklassen auf günstigere Informationssegmente umsteigen würden. Aufgeschobene IT-Ausgaben seien letztendlich für die Gewinnwarnung von TIBCO verantwortlich gewesen, und Banken würden ihre Kostenbasis zur Zeit sorgfältig prüfen.
Das Rating der Commerzbank sei am oberen Ende des Verlags-Sektors angesiedelt und lasse keinen Spielraum für die erwarteten schwachen Nachrichten. Einer der wenigen positiven Faktoren in bezug auf den News Flow sei wohl verschwunden. Die anhaltend schwachen Märkte würden die Wahrscheinlichkeit eines Börsengangs von Instinet, der für Mitte des Jahres angesetzt sei, die Bewertung beeinträchtigen.
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