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Synthes-Stratec kaufen


01.03.2001
Bank Hofmann

Synthes-Stratec (WKN 564688) verfügt über eine führende Marktposition in den Bereichen Osteosynthese (operative Knochenbruchbehandlung) und Prothetik (Produkte für den künstlichen Gelenkersatz inklusive computergesteuerte Chirurgie), berichten die Analysten der Bank Hofmann.

Der im Mai 1999 vollzogene Zusammenschluss der US Synthes-Gruppe mit dem in der Schweiz kotierten Stratec-Konzern habe positive Resultate bewirkt. Nach einem über den Erwartungen liegenden Neunmonatsergebnis würden die Analysten für das gesamte Jahr 2000 einen um rund 26% höheren Umsatz und um 39% höheren Reingewinn (vor Goodwill-Abschreibungen) auf 300 Mio. CHF erwarten. Es werde damit gerechnet, dass sich die Betriebsmarge um 200 Basispunkte auf 35,7% verbessern werde.


Die Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO) geniesse einen beneidenswerten Ruf für ihre Forschungsarbeit im Bereich der Osteosynthese. Ziel der Stiftung sei die Verbreitung der AO-Ausbildungsmethode anhand von Synthes-Produkten. Sie unterstütze die Finanzierung von Studium und Forschungsvorhaben. Die Kombination von Ausbildungskursen, der Publikation von Unterrichtsmitteln, Stipendien und der Rekrutierung von jungen Research-Talenten sorge für ausgezeichnete Produktequalität, ein konstantes Umsatzwachstum und hohe Forschungsproduktivität. Aus der Zusammenarbeit mit AO, für die Synthes-Stratec jährliche Royalty-Fees von 43 Mio. CHF zahle, schlage das Unternehmen beträchtliche Wettbewerbsvorteile heraus.

Der Traumamarkt (interne Fixierungsvorrichtungen, Ersatzmaterial für die Gesichts- und Schädelchirurgie sowie Wirbelsäuleimplantate) wachse jährlich um rund 10%, wobei der Bereich Wirbelsäule eine deutlich höhere Wachstumsrate von über 20% erziele. Dort nehme Synthes-Stratec mit einem Marktanteil von 12% hinter Medtronic und Johnson & Johnson den dritten Platz ein. Getrieben werde das Wachstum durch das zunehmende Durchschnittsalter der Bevölkerung, vermehrte körperliche Aktivitäten der älteren Generation und die hohen Qualitätsansprüche bei operativen Eingriffen.

Die Aussichten auf dem Osteosynthesemarkt für etablierte, qualitativ hochstehende Produkte seien vielversprechend. Synthes-Stratecs Produkte würden zu diesem Segment zählen. Darüber hinaus sorge die Bindung der Ärzte an die Synthes-Produkte dank den Ausbildungs-methoden der AO-Stiftung für ein längerfristig konstantes Umsatzwachstum. Aber neben den Qualitätsanstrengungen strebe das Unternehmen auch eine Erhöhung der Profitabilität an. Auf Grund der demographischen Trends und der kontinuierlichen Einführung neuer Produkte würden die Analysten mit einer weiteren Margenausdehnung von heute rund 36% auf 39% in 2004 rechnen.

Mit einem geschätzten KGV 2002 von 28 sei Synthes-Stratec angesichts der überdurchschnittlichen Gewinnvisibilität sehr attraktiv bewertet. Der Titel werde daher zum Kauf empfohlen.




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