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AGRANA übergewichten


21.07.2005
Raiffeisen Centrobank

Tobias Winter, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie der AGRANA Beteiligungs-AG (ISIN AT0000603709 / WKN 779535) weiterhin mit "übergewichten" ein.

AGRANA habe am 15.07. die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Die Zahlen hätten im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen. Aufgrund von Unsicherheiten über die EU-ZMO (Zuckermarktordnung) sei die Ertragsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr weiterhin mit Unsicherheiten behaftet. Das Management werde erst mit Veröffentlichung der Halbjahreszahlen einen Ausblick kommunizieren.

AGRANA habe im 1. Quartal von der Konsolidierung der Steirerobst und
der Wink profitiert und habe den Umsatz von EUR 228,5 Mio. auf EUR 282,1 Mio. ausweiten können. Bedingt durch Druck auf die Industriezuckerpreise sowie höherer Abschreibungen sei das EBIT allerdings von EUR 19,2 Mio. auf EUR 18,4 Mio. zurückgegangen. Aufgrund der Ausweitung des Anteilsbesitzes an ATYS habe das Finanzergebnis jedoch signifikant verbessert werden können, während sich eine höhere Steuerquote negativ auf den Periodenüberschuss ausgewirkt habe. Der Gewinn je Aktie habe sich auf EUR 0,97 belaufen.

Die Europäische Union habe einen neuen Vorschlag für eine zukünftige ZMO
präsentiert. Dieser Vorschlag basiere auf dem unter der Egide von EU-Kommissar Fischler vorgelegten Entwurf, erhalte aber einige wesentliche Neuerungen. Neu sei, dass die Quotenreduzierung den Marktteilnehmern überlassen werden solle. Unrentabel produzierenden Zuckerherstellern solle das Ausscheiden aus dem Markt finanziell schmackhaft gemacht werden. Die neue ZMO solle bis Herbst 2005 verabschiedet sein.


Die finanziellen Auswirkungen für die Zuckerindustrie seien jedoch nach wie vor
schwierig zu quantifizieren, da unklar sei, wie sich die neue ZMO auf die Marktpreise auswirken werde. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank würden allerdings davon ausgehen, dass sie die Aufwendungen für den Restrukturierungsfonds ausreichend berücksichtigt hätten. Ihre EPS-Schätzung 2005/06 hätten sie um 4% reduziert, für die Folgejahre hätten sie ihre Prognose an den neuen ZMO-Vorschlag angepasst.

Auf Sicht von 6 Monaten hätten sich die AGRANA-Aktien deutlich schlechter als die Vergleichsunternehmen entwickelt. Kurzfristig sehe man ein Aufwertungspotenzial.

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bestätigen ihre "übergewichten"-Empfehlung und ihr Kursziel von EUR 83,00 für die Aktie der AGRANA Beteiligungs-AG.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte
Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes
Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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