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CGNU übergewichten 05.03.2001
Helaba Trust
CGNU (WKN 854013) sei im Mai 2000 durch die Fusion der britischen Versicherer CGU und Norwich Union enstanden, so die Analysten von Helaba Trust.
Gemessen am Prämienvolumen handele es sich um den größten Versicherer Großbritanniens. Außerhalb des United Kingdom verfüge der Konzern über nennenswerte Aktivitäten in Frankreich, Irland und den Niederlanden. Der Integrationsprozess komme zügig voran und solle spätestens bis zum 31. Dezember 2001 abgeschlossen sein. Strategisch fokussiere sich CGNU auf den Privatvorsorge-Bereich, während in der Sachversicherung selektiv vorgegangen werde. Aus diesem Grund sei kürzlich der Rückzug aus dem volatilen amerikanischen Schaden- und Unfallgeschäft bekannt gegeben worden. Belastend hätten sich hierbei die Flutschäden in Großbritannien (195 Mio. GBP) und Sturmschäden in Frankreich (90 Mio. GBP) ausgewirkt. Infolgedessen sei die Combined Ratio von 107 auf 109%. Erfreulich sei dagegen die Entwicklung im Lebenbereich, in dem das operative Ergebnis um knapp 12 Prozent auf 1,57 Mrd. GBP gestiegen. Beim Neugeschäft in Großbritannien habe man die Konkurrenz mit einem Wachstum von 19% (Prudential: -16%) deutlich hinter sich gelassen. Auch in Frankreich (+33%), Irland (+32%) und in den Niederlanden (+37%) hätten die Prämien deutlich gesteigert werden können. In Italien (UniCredito) und Spanien (Bancaja) werde CGNU in Zukunft durch Vertriebskooperationen vom Bankassurance-Trend profitieren.
Verluste aus dem Verkauf des US-amerikanischen Schaden- und Unfallgeschäft (1,1 Mrd. GBP) und aus dem London Market Business (448 Mio. GBP) sowie fusionsbedingte Integrationskosten (425 Mio. GBP) hätten das Jahresergebnis 2000 erheblich belastet. Nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 2,1 Mrd. GBP erzielt worden sei, sei das abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Verlust von 1,6 Mrd. GBP abgeschlossen worden. Das operative Ergebnis habe dagegen mit 1,4 Mrd. GBP nur knapp unter Vorjahresniveau (1,5 Mrd. GBP) und damit am oberen Ende der Erwartungen gelegen. Enttäuschend sei jedoch das Ergebnis im Schaden-/Unfallbereich mit einem operativen Gewinn von 412 Mio. GBP ausgefallen.
Mit dem kostspieligen Rückzug aus dem amerikanischen Schaden-/Unfallgeschäft habe CGNU einen klaren Schnitt vollzogen und die Ertragsqualität erheblich verbessert. In den Erneuerungsrunden im britischen Schaden- und Unfallgeschäft seien Prämienerhöhungen im zweistelligen Bereich durchgesetzt worden. Bei Ausbleiben von Großschäden durch Naturkatastrophen dürfte daher die Combined Ratio signifikant gesenkt werden. Im Hinblick auf die Einführung der Stakeholder Pensions im April sei CGNU durch die starke Marke Norwich Union und die Kooperation mit der Royal Bank of Scotland hervorragend positioniert. Angesichts der vergleichsweise moderaten Bewertung würden die Experten von Helaba Trust daher eine Übergewichtung der Aktie empfehlen.
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