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Crédit Agricole weiteres Kurspotenzial


24.06.2005
Bank Hofmann

Die Analysten der Bank Hofmann sehen bei der Aktie von Crédit Agricole (ISIN FR0000045072 / WKN 982285) weiteres Kurspotenzial.

Mit der Übernahme der Crédit Lyonnais im August 2003 habe die Crédit Agricole sowohl die führenden Marktpositionen in Frankreich als auch seine internationale Präsenz deutlich stärken können. Seither sei die Bank im Privat- und Firmenkundengeschäft sowie im Vermögensverwaltungsgeschäft die Nummer eins in Frankreich und gleichzeitig das drittgrößte französische Versicherungsunternehmen.

Mit über 9.100 Zweigstellen verfüge die Bank nun aber auch über das größte Filialnetz Frankreichs - ein nicht zu vernachlässigender nachhaltiger Wettbewerbsvorteil. Organisatorisch sei Crédit Agricole in die Bereiche Einlagen- und Kreditgeschäft, Vermögensverwaltung, Corporate & Investment Banking sowie Versicherungen aufgeteilt, wobei der erstgenannte rund 42% zum operativen Gewinn beitrage.


Die Übernahme der Crédit Lyonnais sei für die Crédit Agricole eine Erfolgsgeschichte gewesen. Oberste Ziele seien der Rückzug aus verschiedenen Finanzgeschäften mit tiefer Marge und die Fokussierung auf das Kerngeschäft (Retail Banking) im Kernmarkt Frankreich sowie die Erreichung der geplanten Synergiepotenziale durch die Restrukturierung des Retail Banking sowie die Integration der Investment Banking Segmente der frisch vermählten Institute gewesen.

In der Tat seien im Jahre 2004 die projektierten Kostensynergien von 275 Mio. EUR um 50 Mio. EUR übertroffen worden. Bis Ende 2006 würden Synergien im Umfang von 760 Mio. EUR angepeilt, was realistisch erscheine. Kombiniert mit einer strikten Kostenkontrolle erwarte man deshalb ein im Sektorvergleich überdurchschnittliches Gewinnwachstum von zwischen 15% und 20% für 2005 und 2006.

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres habe die Crédit Agricole die Gesamteinnahmen im Vorjahresvergleich um 10% steigern können, während der Reingewinn um 41,6% auf 906 Mio. EUR gewachsen sei und somit die Konsenserwartungen um 12% übertroffen habe. Zudem hätten bedeutende Fortschritte in der Profitabilität erzielt werden können: So sei die Eigenkapitalrendite um 3,1 Prozentpunkte auf 15,3% gestiegen, und die Kosten/Ertrags-Quote habe sich von 72,4% auf 68,3% verbessert. Die Bewertung der Aktie sei mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (Schätzungen 2006) von 8,7 attraktiv und bedeute einen Abschlag von mehr als 15% gegenüber der europäischen Konkurrenz.

Das mit geringen Risiken verbundene Gewinnwachstumspotenzial sowie die laufenden Effizienzverbesserungen sollten die Bewertungslücke mittelfristig wieder schließen lassen, womit das Kurspotenzial der Aktie von Crédit Agricole noch keineswegs ausgereizt ist, so die Analysten der Bank Hofmann.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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