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21.02.2001
Hornblower Fischer

Der größte Asset Manager der nordischen Region, SEB (WKN 859768), hat am gestrigen Dienstag angesichts höherer IT-Kosten ein leicht unter den Erwartungen liegendes Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt, berichten die Analysten von Hornblower Fischer.

Die schwedische Bank habe den unterdessen den operativen Gewinn abzüglich Sonderposten um 52% auf 8,8 Mrd. SEK steigern können. Während vergleichbare Finanzinstitute vom heftigen Gegenwind an den Finanzmärkten im vierten Quartal negativ tangiert wurden, habe SEB in dieser Periode ihr bestes Quartalsergebnis erzielen können. Mit der Erstkonsolidierung der BFG Bank, drei baltischer Banken sowie dem Erwerb der Minderheitsanteile der polnischen BOS Bank habe sich die schwedische Bank 2000 auch geografisch breiter aufgestellt.


Da laut dem Management die Integration des deutschen Instituts besser als erwartet verlaufe und das Umfeld für Finanzdienstleistungen im baltischen Raum überdurchschnittliche Wachstumsraten verspreche, dürfte dies einem möglichen konjunkturellen Abschwung im Norden Europas entgegenstehen. Der Optimismus der Analysten von Hornblower Fischer gelte dabei vor allem den Online- und Asset-Management-Aktivitäten der fünftgrößten nordischen Bank. So habe SEB die Zahl der E-Banking-Kunden im Vergleich zu 1999 von 390.000 auf 800.000 steigern können.

Ungeachtet dessen würden die Analysten von Hornblower Fischer durch die verheißungsvolle Position im Bereich der Ersparnis- und Pensionsprodukte langfristig die größten Impulse erwarten. Bereits jetzt erwirtschafte SEB 30% der Gesamterträge mit diesen Produkten. Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich dieser Anteil schrittweise erhöhen werde und somit der Ertragsstrom berechenbarer werde. Obwohl sich der Aktienkurs wegen der derzeit volatilen Märkte und der Unsicherheit über die weitere Kostenentwicklung bis im zweite Quartal hinein ungünstig entwickeln könnte, würden Investoren diese Kursschwäche als günstige Einstiegsgelegenheit betrachten.


Vor dem Hintergrund der ausgezeichneten Positionierung und des deutlichen Aufwärtspotentials würden die Analysten von Hornblower Fischer die Aktie von „akkumulieren“ auf „kaufen“ hochstufen.




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