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France Télécom Outperformer


11.11.2004
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von France Télécom (ISIN FR0000133308 / WKN 906849) unverändert mit "Outperformer" ein.

France Télécom habe eine neue Organisationsform, die sich stärker an den Wachstumsträgern Mobilfunk und Breitband-Dienste und den entsprechenden Kundengruppen ausrichte. Im Zuge der Neuaufstellung habe der Konzern fünf operative Säulen erhalten: Kommunikationsdienste für Privatkunden (Festnetz, Internettochter Wanadoo), Kommunikationsdienste für Geschäftskunden (Festnetz, Großkundenlösungen, IT-Dienstleister Equant), Persönliche Kommunikationsdienste (Mobilfunktochter Orange), Nationale und Internationale Vertriebseinheit. Seit dem 2. Halbjahr würden die Geschäftsberichte daran ausgerichtet.

Im dritten Quartal 2004 habe France Télécom sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Gewinn die Konsenserwartungen übertroffen. Der Konzernumsatz sei um 3,6% auf 12,05 Mrd. EUR gestiegen. Unter Ausklammerung von Wechselkurseffekten und Änderungen im Konsolidierungskreis habe sich das Wachstum auf 4,5% belaufen. Das EBITDA habe um 3,9% auf 4,86 Mrd. EUR zugelegt. Die EBITDA-Marge habe 40,3% betragen. Das Betriebsergebnis habe sich um knapp 5% auf 2,96 Mrd. EUR erhöht und habe damit 24,6% des Umsatzes ausgemacht.

Das Wachstum des Konzerns sei erwartungsgemäß von den Töchtern Orange (Mobilfunk) und Wanadoo (Internet) generiert worden. Negativ sei dagegen die Entwicklung bei der Datennetztochter Equant ausgefallen, die einen Umsatzrückgang um 7,2% auf 587 Mio. EUR verbucht habe. Die traditionelle Festnetzsparte liege mit einem Umsatz von 5,37 Mrd. EUR (-1,3%) nur noch knapp vor der Mobilfunktochter Orange, die für das dritte Quartal einen Umsatz von 5,18 Mrd. EUR (+10%) ausgewiesen habe.


Orange habe im Heimatmarkt Frankreich 207.000 Neukunden gewinnen können, der durchschnittliche Kundenumsatz habe um 3,4% auf 390 EUR zugelegt. Die Internet-Tochter Wanadoo habe im dritten Quartal einen Umsatz von 733 Mio. EUR (+8%) erzielt und von einem starken Wachstum bei breitbandigen Internetzugängen profitiert, bei denen sich die Abonnentenzahl um 77% erhöht habe. Aufgrund von Verlagerungen habe sich die Gesamtzahl der Kunden jedoch lediglich um 3,6% auf 9,2 Mio. erhöht.

Seine Jahresziele habe der Telekomkonzern unverändert gelassen. Das Unternehmen erwarte weiterhin, dass der Umsatz in diesem und im nächsten Jahr um 3 bis 5% zulegen werde. Das EBITDA solle im laufenden Jahr über 18 Mrd. EUR betragen. Die Nettofinanzschulden, die sich Mitte des Jahres auf 48 Mrd. EUR belaufen hätten, sollten zügig abgebaut werden. Die Mobilfunktochter Orange werde vor Jahresende UMTS-Dienste in Frankreich und Großbritannien einführen.

Der Verlust der Marktanteile im Festnetz habe gebremst werden können. Der Marktanteil bei Ortsgesprächen sei nach Konzernangaben Ende September mit 72,4% genauso hoch wie ein Jahr zuvor gewesen. Bei Ferngesprächen habe der Marktanteil im Vergleich zum Vorquartal um einen Prozentpunkt auf 60,7% (Vorjahr: 62,9%) zugelegt. France Télécom setze auf neue Angebote, die Festnetz und Mobilfunk verbinden würden.

Der Telekomkonzern wolle den Marktanteil bei schnellen Internetverbindungen (DSU in einigen europäischen Ländern auf 20% ausbauen. Zunächst würden Spanien, Großbritannien und die Niederlande im Fokus stehen. Im Mobilfunkgeschäft sei die France Télécom-Tochter Orange Teil einer von T-Mobile, Telefönica Möviles und TIM hätten Allianz gegründet. Ziel sei es, den Kunden gemeinsame Dienste und eine einfache Tarifstruktur für Gespräche im Ausland anzubieten.

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bewerten die Aktie von France Télécom weiterhin mit "Outperformer".

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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