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AGRANA übergewichten 12.06.2005
Raiffeisen Centrobank
Tobias Winter, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie der AGRANA Beteiligungs-AG (ISIN AT0000603709 / WKN 779535) mit "übergewichten" ein.
AGRANA habe von der EU-Osterweiterung, von einer Verbesserung des Produktmixes und von der Einbeziehung der Steirerobst in den Konsolidierungskreis profitiert. Der Umsatz habe sich auf 981,0 Mio. EUR und das EBIT auf 90,8 Mio. EUR belaufen. Eine Erhöhung des Beteiligungsergebnisses (ATYS-Beteiligung) habe in einer Verbesserung des Gewinns von 5,08 EUR auf 7,18 EUR resultiert. Der Hauptversammlung werde eine Dividende von 1,95 EUR vorgeschlagen.
Die WTO habe in einem Panel festgestellt, dass die EU mehr Zucker mit Ausfuhrhilfen exportiert habe, als im Rahmen des bestehenden WTO-Übereinkommens gültig sei. Ferner sei die WTO der Meinung, dass die Produktion von C-Zucker durch Quotenzucker quersubventioniert werde. Im Sommer 2005 solle ein neuer Gesetzesvorschlag für die zukünftige EU-Zuckermarktordnung vorliegen, welche den WTO-Bescheid umsetzen werde.
In den Planungen hätten die Analysten die Investitionsentscheidung für den Bau einer Bioethanolanlage eingearbeitet. Sie würden von einem jährlichen Umsatz von ca. 110 Mio. EUR, bei einem durchschnittlichen Erlös von ca. 0,50 EUR je Liter Bioethanol, ausgehen. Bei Zugrundelegen einer EBIT-Marge von ca. 13,5% erwarte man einen Ergebnisbeitrag von ca. 0,46 EUR je Aktie p. a. Im Geschäftsjahr 2007/08 werde die Bioethanolanlage fertiggestellt sein und einen Beitrag zum Umsatz und Ergebnis des Konzerns liefern.
Aufgrund der Unsicherheiten im Hinblick auf eine neue EU-Zuckermarktordnung würden die Analysten das Aufwärtspotential derzeit begrenzt sehen. Mittelfristig sehe man die Gesellschaft gut positioniert. Das Kursziel werde leicht, von 85 EUR auf 83 EUR zurückgenommen, da sich die Bewertung der Peer Group im Vergleich zu der letzten Analyse reduziert habe.
Die Empfehlung "übergewichten" für die AGRANA Beteiligungs-AG-Aktie behalten die Analysten der Raiffeisen Centrobank bei.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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