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HypoVereinsbank reduzieren 13.06.2005
Independent Research
Martin Peter, Analyst von Independent Research, empfiehlt die Aktie der Hypo Vereinsbank (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) zu reduzieren.
Die Übernahme der HypoVereinsbank durch UniCredito sei keine Spekulation mehr, gestern sei der Zusammenschluss mit ersten Details angekündigt worden. UniCredito biete fünf eigene für jede HVB-Aktie (das heiße: 20,48 Euro; KBV: 1,20, insgesamt: 15,4 Mrd. Euro), darüber hinaus 19,92 eigene für jede BA/CA-Aktie (das heiße: 81,57 Euro; Alternative: 70,04 Euro in bar) sowie 33,13 eigene für jede BPH-Aktie (das heiße: 135,67 Euro; Alternative: 123,58 Euro in bar).
Die Transaktion belaufe sich insgesamt auf 19,2 Mrd. Euro. Demnach entstehe der mit Abstand größte westliche Player in Osteuropa. Die Experten würden die angestrebten Synergien von 985 Mio. Euro vor Steuern (745 Mio. Euro nach Steuern) in der ersten Indikation als ambitioniert aber realistisch ansehen. Diese sollten zu über 90% auf der Kostenseite generiert werden. Es sei davon auszugehen, dass insbesondere in Osteuropa bei den mehr als 48.000 Mitarbeitern ein Großteil der knapp 9.000 Stellen (rund 7%) gestrichen würden. Aber auch in Deutschland dürften zusätzlich hunderte Stellen (primär Zentralfunktionen) entfallen.
UniCredito/HVB erwarte 1,35 Mrd. Euro an Restrukturierungsrückstellungen und gehe lediglich in 2005 von einer Verwässerung des EpS aus. Die Analysten würden Letzteres für sehr optimistisch halten und ihre Gewinnreihe nach dem Analystentreffen überarbeiten.
Es würden folgende Auswirkungen auf den europäischen Bankensektor erwartet: Positive Spekulationseffekte bei Commerzbank und Deutsche Bank. Ferner rechne man mit einem positiven Diversifizierungseffekt für Münchener Rück (18,3%-HVB-Anteil). Auf Grund der möglichen Regulierungsauflagen für UniCredito/HVB sehe man für BNP Paribas und Société Générale primär in Kroatien und Bulgarien Akquisitionschancen. Die Analysten würden auf der geschwächten Position der italienischen Zentralbank steigende Chancen für die Umsetzung der italienischen Übernahmen von ABN Amro und BBVA erwarten.
Für die HypoVereinsbank-Aktie sehen sich die Analysten von Independent Research in ihrem bisherigen "reduzieren"-Votum bestätigt (Kursziel entsprechend 19,50 nach 18,50 Euro) und empfehlen, Gewinne mitzunehmen.
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