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Ballard Power aussichtsreich


06.02.2001
Der Aktionär

Die Analysten des Anlegermagazins „Der Aktionär“ berichten, dass die kananische Firma Ballard Power (WKN 890704) zu den führenden Herstellern von Brennstoffzellen gehört.

Die Produkte stünden unmittelbar vor der Markteinführung. Die in Kanada ansässige Ballard Power zähle mittlerweile zu den Standardinvestments im Markt für Brennstoffzellen-Aktien. Seit 1983 tüftle man mit DaimlerChrysler, die auch an Ballard Power beteiligt seien, und Ford Motor Company an einer Brennstoffzelle, die für den mobilen Einsatz im Auto geeignet sei.


Berühmtestes Beispiel hierfür sei das Versuchsauto „Necar 4", ein etwas modifizierter Mercedes der A Klasse. Er bereise derzeit bundesdeutsche Straßen und liefere ansehnliche Messdaten. Doch auch mit Nissan und Honda bestünden Abkommen. So habe Nissan erst Anfang Januar 2001 Brennstoffzellen im Wert von 1,6 Millionen US-Dollar bestellt, um sie in Fahrzeugen zu testen. Sollten die Ergebnisse Nissan zufrieden stellen, dürfe mit Folgeaufträgen in Milliardenhöhe gerechnet werden. Damit sein klar, dass Ballard Power mit seinen Produkten im ersten Brennstoffzellen-Fahrzeug der Welt, das in Serienproduktion von einem Autohersteller gefertigt werde, vertreten sein dürfte. Man rechne mit einer ersten Verkaufsreihe spätestens im Jahr 2003.

Schon im laufenden Jahr würden von Ballard Power die ersten Brennstoffzellen für den stationären Betrieb zugelassen werden. Die „kleinen" Kraftpakete hätten eine Leistungsspanne von einem Miniwatt bis zu 250 Kilowatt an Leistung und könnten komplette Mehrfamilienhäuser und öffentliche Einrichtungen rund um die Uhr mit Energie versorgen. Als Versorgungsquelle diene dabei entweder ein bestehender Gasanschluss oder Methangas, das bei der Reinigung von Abwasser in Kläranlagen in großen Mengen anfalle. Ballard Power biete auch Brennstoffzellen für Handys und elektrische Haushaltsgeräte, die die Vorteile von batteriebetriebenen besitzen würden aber leistungsstärker und langlebiger seien.

Seit Oktober letzten Jahres arbeite Ballard Power mit Millennium Cell zusammen. Mit einer Investition von 2,4 Millionen US-Dollar unterstütze Ballard Power Millennium bei der Herstellung einer eigenen Brennstoffzelle, auf die Ballard nach Fertigstellung zurückgreifen wolle.

Für 2001 rechnen die Analysten von „Der Aktionär“ mit einem Umsatz von 64 Millionen und einem Verlust je Aktie von -0,40 US-Dollar. Ballard Power könne man unter einem gewissen Vorbehalt als „Einsteigeraktie" in den Markt für Brennstoffzellen bezeichnen. Die Firma sei am besten positioniert wird von zahlreichen Banken beobachtet. In einem Brennstoffzellen-Depot gehöre sie sicherlich zum Kerninvestment.




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