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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 40,36 $ |
39,65 $ |
+0,71 $ |
+1,79 % |
24.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US4062161017 |
853986 |
- $ |
- $ |
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Halliburton Einstiegsgelegenheit 20.05.2005
Bank Hofmann
Die Analysten der Bank Hofmann sehen für die Aktie von Halliburton (ISIN US4062161017 / WKN 853986) eine günstige Einstiegsgelegenheit.
Das Öl werde langsam knapp. Wie viel es von dem schwarzen Gold noch gebe, wisse niemand genau. Neue große Vorkommen seien seit den Achtzigerjahren kaum mehr entdeckt worden. Die Förderkosten in einem guten Ölfeld würden kaum fünf Dollar pro Barrel betragen und bei einem gegenwärtigen Marktpreis der Sorte Brent von rund 48 Dollar sei die Produktion für die Ölmultis wie BP oder ExxonMobil sehr profitabel. Da jedoch der Verbrauch schneller wachse als neue Felder gefunden würden, würden die Reserven abnehmen und die Konzerne würden sich gezwungen sehen, immer größere Summen in das Explorationsgeschäft zu investieren. An dieser Stelle kämen Ölservice-Gesellschaften wie Halliburton ins Spiel.
Halliburton biete über zwei Geschäftszweige Produkte und Dienstleistungen an, die in erster Linie zur Förderung und Entwicklung von Erdöl und Erdgas eingesetzt würden. Die Energy Services Group (ESG) liefere Bohrsysteme, Technologien zur Steigerung der Bohreffizienz, Druckpumpenausrüstungen sowie Produktionsinformationssysteme und -software. Die Engineering & Construction Group (Kellog, Brown & Root, KBR) befasse sich mit Engineering, Bau, Projektmanagement, Anlagenwartung und Logistik für Kunden aus Wirtschaft und Regierungskreisen aller Ebenen. Der Konzern beschäftige mehr als 100.000 Mitarbeiter in über 100 Ländern.
Im letzten Jahr habe das 1919 gegründete Unternehmen einen Umsatz von 20,5 Mrd. USD (+26% zum Vorjahr) erwirtschaftet, bei einem operativen Gewinn von 837 Mio. USD (+16%). 2004 sei jedoch kein einfaches Jahr gewesen. Einerseits sei der Rekordumsatz vor allem durch viele US-Staatsaufträge für den Wiederaufbau der Infrastruktur im Irak zustande gekommen, andererseits sei das Gesamtergebnis durch außerordentliche Ereignisse, wie die Einrichtung eines Trusts zur Begleichung aller gegenwärtigen und zukünftigen Asbestklagen sowie durch Restrukturierungen bei KBR belastet worden.
Die Zukunft werde von CEO David J. Lesar sehr positiv eingeschätzt, da mit den hohen Rohstoffpreisen das Marktumfeld günstig sei und zudem die Kunden von Halliburton ihre Explorations- und Produktionsbudgets erhöhen müssten. Das Unternehmen sei in den Bereichen Onshore Gas in den USA sowie Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko ausgezeichnet positioniert. Zudem würden die Restrukturierungen bei KBR jährliche Einsparungen von etwa 80 bis 100 Mio. USD bringen. Unter den drei großen Ölservice-Gesellschaften sei Halliburton mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis für dieses Jahr von 17,4 am attraktivsten bewertet (Schlumberger 23,9, Baker Hughes 19,5).
Nach den kürzlichen Kurskorrekturen erachten die Analysten der Bank Hofmann das aktuelle Preisniveau im Sektor als einen günstigen Einstiegspunkt bei der Halliburton-Aktie.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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