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Merrill Lynch kaufen


26.01.2001
Hornblower Fischer

Die Investmentbank Merrill Lynch (WKN 852935) hat im abgelaufenen Jahr ein beeindruckendes Ergebnis vorgelegt, berichten die Analysten von Hornblower Fischer.

Während die US-Bank im abgelaufenen Quartal den Reingewinn um 11% auf 877 Mio. USD oder einen verwässerten Gewinn von 93 Cent steigern konnte, hätten Konkurrenten wie Morgan Stanley Dean Witter und Goldman Sachs Ergebnisrückgänge von 26% respektive 20% hinnehmen müssen. Auf Jahressicht habe der größte US-Broker den Reingewinn sogar um 41% auf 3,8 Mrd. USD steigern können. Die Gesamterträge hätten sich in dem Zeitraum um 20% auf 26,8 Mrd. USD erhöht. Das Ergebnis sei durch die im Sommer bekannt gegebenen Kostensenkungen, höhere Handelserträge und ein starkes M&A-Geschäft spürbar beflügelt worden.


Durch den strikten Kostensenkungskurs hätten die Vorsteuermargen im vergangenen Quartal zudem auf 24% verbessert werden können. Ziel von Merrill Lynch sei es, bis 2003 die Margen auf zwischen 19% und 24% zu stabilisieren. Darüber hinaus peile die US-Bank bis dahin ein zweistelliges Gewinnwachstum, sowie eine Eigenkapitalrendite (ROE) von bis zu 20% an. Im Jahr 2000 habe diese Kennziffer bei 24,2% gelegen.

Den größten Ergebnisbeitrag habe die Corporate & Institutional Client Group (CICG), der Investmentbanking-Arm geliefert. Im Zeichen widriger Aktienmärkte habe der Geschäftsbereich seinen Vorsteuergewinn 2000 im Vergleich zum Vorjahr um 44% auf 3,9 Mrd. USD gesteigert. Im Q4 habe das Plus bei 10% auf 749 Mio. USD gelegen. Begünstigt worden sei das Ergebnis durch Rekordeinnahmen im Advisory- und ein unvermindert starkes Underwriting-Geschäft (Anleihen- und Aktienemissionen). Auch in den Geschäftsfeldern Private Client Group und Merrill Lynch Investment Managers habe der Broker spürbar zulegen können.

Vor dem Hintergrund der erzielten Profitabilitätssteigerungen und des ermutigenden Ausblicks würden die Analysten von Hornblower Fischer ihre Kaufempfehlung vom Dezember bekräftigen und die Aktie als „single best idea“ im US-amerikanischen Bankensektor betrachten. Das Rating laute „Kaufen“.




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