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Austrian Airlines Upgrade


18.05.2005
Raiffeisen Centrobank

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank nehmen für die Aktie von Austrian Airlines (ISIN AT0000620158 / WKN 875224) ein Upgrade von "untergewichten" auf "neutral" vor.

Der Konzern starte mit hohen Verlusten und einer Gewinnwarnung ins Geschäftsjahr 2005. Im 1. Quartal 2005 habe das Unternehmen einen Umsatz von EUR 462,5 Mio. erzielt, habe aber vor allem auf Grund gestiegener Material- und Personalkosten nur ein negatives EBIT von EUR -73,6 Mio. (bereinigt: EUR -64,0 Mio.) und einen Periodenverlust von EUR 80,8 Mio. berichten können.


Die Verkehrsentwicklung der ersten vier Monate sei vorwiegend negativ gewesen. Die Anzahl der beförderten Passagiere sei um 3,0% gesunken, während die Produktion um 1,8% erhöht worden sei. Die Einbußen des von der Tsunami-Katastrophe besonders betroffenen Charterbetriebs, der rund 11% der Flugumsätze erlöse, seien mit 13% Rückgang der Passagierzahlen besonders hoch gewesen. Die Konsolidierung der Slovak Airlines habe nach Ansicht der Wertpapierexperten keine nennenswerte Auswirkung auf das Verkehrsergebnis, nachdem die slowakische Fluglinie im Jahr 2004 rd. 0,2 Mio. Passagiere befördert habe - weniger als ein Drittel der Passagieranzahl innerhalb der Austrian Airlines Gruppe in einem Monat.

Das laufende Jahr werde von zwei Faktoren bestimmt: Der Entwicklung des Ölpreises und Überkapazitäten in Europa, die in einem verschärften Preiskampf mit Low-Cost-Carriern, aber auch mit anderen nationalen Fluglinien münden würden. Austrian Airlines erscheine mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,4 für 2005e und 2006e gegenüber einer Peer-Group-Bewertung von 1,0 und 0,9 günstig. Auf Basis der EV-Multiples und des KGV sei die Aktie nach wie vor überbewertet. Zudem sei das Unternehmen im Vergleich zu Peer-Group immer noch stärker verschuldet. Die Wertpapierexperten würden eine Fortsetzung der volatilen Kursentwicklung in Korrelation mit dem Ölpreis erwarten.

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Austrian Airlines-Aktie nach den jüngsten Kursrückschlägen von "untergewichten“ auf "neutral“ hoch.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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