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Skandinaviska Enskilda Banken solide 23.01.2001
Der Aktionär
Die Analysten des Anlegermagazins „Der Aktionär“ berichten, die Skandinaviska Enskilda Banken (WKN 859768) befindet sich seit einiger Zeit auf Expansionskurs.
Internet-Banking und Asset Management sollten für eine glorreiche Zukunft sorgen. Das schwedische Bankhaus Skandinaviska Enskilda Banken (SEB) könne auf eine langjährige Tradition zurückblicken. Bereits im Jahr 1856 sei die Stockholms Enskilda Bank von Andre Oskar Wallenberg, dem damaligen Oberhaupt einer der mächtigsten schwedischen Industriellenfamilien, gegründet und sei damit die erste private Geschäftsbank Schwedens geworden. Zu Beginn der 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts sei es zur Fusion mit der Skandinaviska Banken gekommen.
In Schweden habe die SEB einen guten Nährboden für ihre Entwicklung zu einem der führenden Anbieter in Sachen Bankdienstleistungen per Internet gefunden, da in diesem Land über 40 Prozent der Bevölkerung durch das Internet surfen würden, viel mehr als in den meisten europäischen Ländern.
Durch sukzessiven Ausbau des Online-Angebotes habe SEB ein Fünftel seiner Filialen geschlossen und hierdurch nicht nur eine enorme Kostenersparnis, sondern auch die Marktführerschaft in diesem Segment in Skandinavien erreicht. Mit der Führungsposition in Nordeuropa wollen sich die Schweden nicht zufrieden geben, daher befinde sich SEB seit längerer Zeit auf einem gesamteuropäischen Expansionskurs. Nach Akquisitionen in Dänemark und im Baltikum sei die Ende 1999 erfolgte Übernahme der BfG, der fünftgrößten deutschen Privatbank, gekommen. Für den Betrag von 1,6 Milliarden Euro habe SEB die Anteile der Credit Lyonnais, der Aachener und Münchener Gruppe sowie der Beteiligungsgesellschaft der Gewerkschaften übernommen und sich damit den Zugang zum deutschen Markt eröffnet, der in Sachen Internet-Banking noch einen immensen Nachholbedarf habe.
Der Gewinn je Aktie werde voraussichtlich bei 9,2 Schwedischen Kronen liegen. Für 2001 erwarten wir eine Steigerung des Umsatzes auf etwa 33,8 Milliarden Schwedische Kronen. Der Gewinn je Aktie wird mit 8,9 Schwedischen Kronen leicht unter dem des Vorjahres liegen.
Bei der Aktie von SEB handle es sich um eine solides Investment, das durch die starke Fokussierung des Unternehmens auf zukunftsträchtige Bereiche wie Internet-Banking und Asset Management auch eine gehörige Portion Kursfantasie habe. Das Papier eigne sich besonders für den wachstumsorientierten Anleger. Wegen der sehr geringen Umsätze an deutschen Handelsplätzen empfehle man, Käufe direkt an der Börse von Stockholm zu tätigen.
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