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GERICOM verkaufen 13.05.2005
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank bewerten die Aktie von GERICOM (ISIN AT0000729108 / WKN 565773) weiterhin mit "verkaufen".
Das Unternehmen habe enttäuschende Zahlen für das erste Quartal 2005 veröffentlicht. Der anhaltend massive Wettbewerb im gesamten Konsumelektronikbereich und die weiterhin bestehende schwache wirtschaftliche Situation in Deutschland hätten einen Umsatzrückgang von minus 31,4% auf EUR 77,6 Mio. bewirkt. Das Bruttoergebnis im ersten Quartal 2005 sei mit EUR 3,5 Mio. positiv gewesen. Die Bruttomarge mit 4,5% sei jedoch nach wie vor unbefriedigend.
Zusätzlich zu den schwierigen Rahmenbedingungen seien die Ergebnisse mit einer aus einem Rechtsstreit resultierenden außerordentlichen Aufwendung von EUR 1 Mio. belastet gewesen. Gericom habe wiederum ein negatives EBIT von EUR -1,5 Mio. hinnehmen müssen. Es sei aber hervorzuheben, dass das EBIT auch ohne diesen Einmaleffekt negativ gewesen wäre. Abzüglich der Zinsbelastung und der Steuern belaufe sich der Fehlbetrag im ersten Quartal 2005 auf EUR -1,7 Mio. (EUR -0,17 je Aktie).
Da im Kernmarkt Deutschland keine Erholung der Rahmenbedingungen in Sicht sei und ein sich beschleunigender Preis- und Margendruck erwartet werde, gingen die Analysten von keiner substanziellen Erholung im gesamten Konsumelektroniksegment aus. Der massive Wettbewerb einhergehend mit weiterhin fallenden Preisen sollte sich in Gericoms Zahlen - trotz der zuletzt vorgenommenen Restrukturierungen und Kostenanpassungen - deutlich widerspiegeln. Die Analysten würden deshalb ihre Schätzungen für die betrachteten drei Geschäftsjahre merklich nach unten revidieren.
Basierend auf einem erwarteten deutlichen Umsatzrückgang und einer anhaltend schwachen Bruttomarge gehe man jetzt für das Geschäftsjahr 2005 von einem Verlust von -0,13 je Aktie (zuvor EUR 0,02) aus. Für das Geschäftsjahr 2006 schätze man einen leichten Rückgang beim Umsatz. Mit weiteren Anpassungen bei der Kostenstruktur sollte aber wiederum ein leicht positives EBIT möglich sein, das aber die geschätzte Zinsbelastung nicht zur Gänze abdecken könne. Die Analysten gingen somit von einem leichten Verlust je Aktie von EUR -0,02 aus (zuvor EUR 0,06). Im Geschäftsjahr 2007 schätze man erstmalig wieder ein leicht positives Jahresergebnis und einen Gewinn je Aktie von EUR 0,01.
Aufgrund der deutlichen Revision der Schätzungen nach unten, der sich weiterhin nicht erhellenden Marktaussichten und der Unsicherheit bezüglich des weiteren Werdegangs des Unternehmen reduzieren die Analysten der Erste Bank ihr Kursziel für die GERICOM-Aktie auf EUR 2 (zuvor EUR 2,80) und bestätigen ihre "verkaufen"-Empfehlung.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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