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Merrill Lynch Abstauberlimits 09.01.2001
Berliner Börsenbrief
Merrill Lynch (WKN 852935) ist der sichere Hafen in der Branche des Investmentbanking, berichten die Experten des Berliner Börsenbriefes.
Das Unternehmen sei die Nummer 1 im klassischen Brokergeschäft. Aufgrund des Geschäftsmodells seien die Umsätze und Gewinne bei Merrill stabiler als bei Wettbewerbern wie Morgan Stanley Dean Witter oder Goldman Sachs. Mit Kommissionen habe Merrill 30% des Umsatzes erzielt und lediglich 16% durch reine Tätigkeiten im Investmentbanking. Vergleichsweise liege der Anteil im Investmentbanking bei Goldman und Morgan Stanley bei 31 bzw. 20% vom Umsatz. Als Faustregel gelte: Je höher der Anteil, desto größer sei die Abhängigkeit zum Kapitalmarkt.
In den vergangenen sechs Monaten seien massiv die Kosten gesenkt worden. Merrill habe schon im Sommer begonnen, die Kosten deutlich zu senken. Die Firma hätte in den vergangenen Jahren wesentlich mehr ausgegeben als ihre Wettbewerber und setze nun alle Hebel in Bewegung, um Kosten zu senken und Einnahmen zu erhöhen. Das Unternehmens-Management habe als Ziel eine Eigenkapitalrendite von 18% bis 20% bis 2003 genannt. Bisher liege die Eigenkapitalrendite bei rund 15%. Die Vorsteuerrendite solle von bisher 19% auf 24% gesteigert werden.
Der Konzern befinde sich in der Position, die Analystenerwartungen zu übertreffen. Merrill werde am 25. Januar über das vierte Quartal berichten. Der Durchschnitt der Analysten erwarte einen Gewinn von 88,7 Cent je Aktie, was einem geschätzten KGV von 18 gleichkomme. Die Experten des Berliner Börsenbriefes empfehlen im Vorfeld eine Position einzunehmen. Wegen der hohen Volatilität des Kurses raten sie zu einem Abstauberlimit zwischen 62 und 65 Euro.
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