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Sprint Aufholpotential 08.01.2001
EveryBuddy`s Trade
Sprint ist ein weltweit tätiges Telekommunikationsunternehmen und besteht aus den Unternehmensteilen FON (WKN 857165) und PCS (WKN 917438), berichten die Analysten von „EveryBuddy’s Trade“.
Die Sprint PCS repräsentiere den kabel und kabellosen Geschäftsbereich des Unternehmens, auf dem in diesem Portrait auch das Augenmerk liege. Sprint PCS baue ein in den USA nationales Netzwerk, um kabellose Personal Communicatons Services (PCS) anzubieten. Bis heute habe Sprint PCS 300 der wichtigsten Großstädte mit fast 270 Millionen Menschen in allen 50 US-Staaten, Puerto Rico und den Virgin Islands abgedeckt. Sprint PCS bleibe damit der einzige US-nationale PCS-Anbieter, der eine Technologie verwende, die unübertroffen in ihrer Robustheit sei–CDMA.
Diese Technologie erlaube den Übergang zu den high-speed Datenservices der nächsten Generation und ermögliche die Expansion der kabellosen Internet-Dienstleistungen von Sprint PCS sowie attraktive Preise und Produktangebote an Geschäftskunden in diesem Bereich. Im Bereich der mobilen Datenkommunikation sehe das Unternehmen eine riesige Gelegenheit. Am Ende des dritten Geschäftsquartals 2000 habe PCS im Web-Bereich 720.000 Nutzer verzeichnet. Bis in fünf Jahren würden die meisten Benutzer von Mobilfunkgeräten über Dienstleistungen für den kabellosen Internetzugang auf das World Wide Web zugreifen, so Analysten. Die Investitionen, das zu 100 Prozent digitale und PCS-Netzwerk auf die CDMA-Technologie aufzurüsten, würden in doppelter Kapazität für Sprache und entscheidend höheren Datenübertragungs-Geschwindigkeiten resultieren. Die Orientierung an den Mobilfunkstandards der kommenden Generation werde durch das verbesserte Spektrum der Effektivität ein besseres Geschäft für Sprint werden.
Der mit insgesamt 8,6 Millionen Kunden viertgrößte Anbieter von kabelloser Telekommunikation habe im abgelaufenen Geschäftsquartal Umsätze in Höhe von 1,7 Milliarden US$ gemacht, was einer Verdopplung zum Vorjahresquartal entspreche. Im gleichen Zeitraum sei der Verlust von 615 Millionen US$ auf 390 Millionen US$ gesunken. Allianzen würden u.a. mit Hewlett-Packard und Palm bestehen, die erst diese Woche bekannt gegeben worden seien. Zusammen mit Palm wolle Sprint PCS den US-Kunden mehr Optionen für den kabellosen Zugang zum Internet über Handhelds zur Verfügung stellen. Desweiteren habe Sprint PCS bekannt gegeben, dass ab Juni 2001 Telefone mit einem Palm-basierten Betriebssystem hergestellt werden würden. Ende 2001 solle ein kabelloses Modem eine direkte Verbindung der Palms in das Netzwerk von Sprint PCS möglich machen. Der Sell-Off, bei dem die Aktie in zwei Wochen um 31 Prozent gefallen seien, sei zu extrem gewesen. Dieser Verfall könne nach Meinung der Analysten auf einen schwachen Technologiesektor, einer Überreaktion auf die kurzfristigen Herausforderungen und auf die Auktion von PCS-Lizenzen zurückgeführt werden.
Sprint PCS sei aber gut auf dem Markt positioniert, die Aktie habe enormes Aufholpotential. Das langfristige Potential des Unternehmens werde die kurzfristigen Risiken übertreffen. Als kurzfristige Risiken würden die Erfüllung der Quartalserwartungen und Beschaffung neuen Kapitals gesehen.
Nach zehn Börsensitzungen mit Rekordtiefs komme eine Wende. Das würden zumindest die Japaner in Bezug auf die japanische Chartanalyse behaupten. Im Falle der Aktie von Sprint PCS scheine sich dieser Grundsatz zu bewahrheiten. Die negative Entwicklung sei am Mittwoch beendet worden. Mit einem aufgehenden Fenster hätten die Hausses ihre Entschlossenheit am Donnerstag unterstrichen. Für die weitere positive Kursentwicklung hätten auch die technischen Indikatoren die Weichen gestellt. Der ADX-Indikator markiere mit einem Dreh nach unten in seiner Extremzone die Abschwächung des bisher vorherrschenden Trends. Der DI+/DI-und MACD hätten auch Zeichen für einen Wechsel generiert. Das Potential nach oben sei vorerst bis an die Abwärtstrendlinie offen. Dort an der Linie angekommen, werde sich die Entschlossenheit der Hausse unter Beweis stellen müssen.
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