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ABN Amro "buy" 27.04.2005
SEB
Der Analyst Manfred Jakob von der SEB stuft die ABN Amro-Aktie (ISIN NL0000301109 / WKN 880026) im aktuellen "AnlageFlash" mit "buy" ein.
Die holländische Großbank, die gegenwärtig beabsichtige, die italienische Banca Antonveneta zu übernehmen, habe heute Morgen die Q1-Daten vorgelegt. Der operative Ertrag steige um 2,2% auf 1,35 Mrd. EUR. Vor Steuern betrage der Gewinnanstieg 12,5% (1,25 Mrd. EUR). Das Nettobetriebsergebnis vor a. o. Posten sei um 16,1% auf 895 Mio. EUR geklettert, das reine Nettoergebnis um 8,5% auf 895 Mio. EUR. Der Gewinn je Aktie habe sich um 8% auf 0,54 EUR (nach 0,50 EUR) verbessert. Schwach geblieben sei erwartungsgemäß das US-Hypothekengeschäft. Verbessert hätten sich das Kreditgeschäft mit Konsumenten und Unternehmen. Im Großkreditgeschäft setze sich der Turnaround beeindruckend fort, was sich im gesamten Jahr entsprechend zeigen dürfte.
Die Zahlen würden insgesamt wie erwartet ausfallen, würden aber gegenwärtig ohnehin nicht die große analytische Rolle spielen. Es sei bekannt, dass sich das gesamte Ertrags-Wachstum im Konzern verlangsame. Dies sei der wesentliche Grund, warum das Haus sich nach einem neuen Geschäftsfeld (regional) umschaue. Hierauf liege aktuell der Hauptfokus aller "Beobachter“ des Hauses ABN Amro. Ob die Übernahme der italienischen Bank, die im Norden des Landes ein dichtes Filialnetz habe, letztendlich klappe, sei immer noch nicht klar. Der Chef der Bank von Italien habe seine Stellungnahme (für diese Woche vorgesehen) erneut um etwa eine Woche verschoben. Als nächstes müsse nun die italienische Volksbank Populare di Lodi, die ihre Beteiligung an Banca Antonveneta rasch bis auf 28,6% (Stand 25.4.) aufgestockt habe, eine klare Stellungnahme abgeben (ab heute zu erwarten). ABN halte inzwischen 18,1% an Antonveneta.
Da das Gewinnwachstum nachgelassen hat, halten die SEB-Analysten vorerst an ihrem kürzlich auf 22 EUR reduzierten Kursziel fest und stufen die ABN Amro-Aktie mit "buy" ein.
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