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Hyundai erste Positionen aufbauen


04.01.2001
Münchner Börsenbrief

Die Analysten vom Münchener Börsenbrief empfehlen bei Hyundai Motor (WKN 885166) eine erste Position zu kaufen.

Die Schuldenlast Hyundai Motors sei ein Klotz am Bein, aber kein Beinbruch, so die Analysten. Der Konzern manage seinen Schuldendienst besser als die meisten koreanischen Unternehmen. Dagegen wirke die Verwandtschaft stark belastend auf Hyundai Motor ein. Die Bemühungen des Unternehmens würden in den Augen der Investoren durch die Gefahr, die von der Schwesterfirma Hyundai Engineering & Construction ausgehe, herabgesetzt.

Mit 75% Marktanteil sei Hyundai Motor der größte Autohersteller in Korea. Der Konzern habe Ende Dezember neue Anleihen im Wert von 450 Mrd. Won (ca. 356 Mio. Dollar), die eine Laufzeit von 3 Jahren hätten und mit einem Coupon von 7% ausgestattet seien, platziert, Damit habe man die hochverzinsten Anleihen abgelöst, die im 1. Quartal 2001 fällig geworden wären. Die Anleihe sei von koreanischen Ratingagenturen mit A- bewertet worden, drei Schritte über dem Investmentgrad für Anleihen. Die Firma habe mit den neuen Anleihen mittel- bis langfristige Anleihen im Wert von 800 Mrd. Won ausstehen.


Die Expansion in ausländischen Absatzmärkten sei strategisch noch wichtiger, so die Analysten. Ganz oben auf der Agenda stehe in diesem Jahr die Expansion nach Japan. Für Hyundai Motor sei Japan ein Neubeginn. Im Rahmen der globalen Strategie wolle man sich den Markt erschließen, wenngleich die Zielvorgaben bescheiden seien. Man hoffe in diesem Jahr ca. 5.000 Wagen in Japan abzusetzen. Hier sei die Zielgruppe Männer im Alter von 20 bis 30 Jahren, die vorrangig auf das Preis/-Leistungsverhältnis achten und nicht so sehr auf das Herkunftsland oder die Marke.

Zum ersten Mal werde man über 1 Mio. Autos exportieren, was einem Umsatz bei den Exporten von 20% entspreche. Im Vergleich zu 25% im vergangenen Jahr scheine dies eher bescheiden, liege aber an der unterdurchschnittlichen Nachfrage in den wichtigsten Absatzregionen Amerika und Europa.

Nach Meinung der Experten ist die Expansion in den USA finanziell solide unterfüttert. Vor kurzem habe man Commercial Papers im Wert von 105 Mio. Dollar emittiert und dafür von der Ratingagentur Standard & Poors die höchste Note für Commercial Papers „A-1+“ erhalten.

Für eine Investition in den Konzern würden das beachtliche Umsatz- und Gewinnwachstum sprechen. Im Verhältnis zur Gewinnerwartung sei auch die Marktkapitalisierung für 2000 und 2001 niedrig. Das geschätzte KGV liege bei 5 bzw. 4. Am Devisenmarkt könnten sich Probleme ergeben: Auf der Seite der Exporte werde sich die extreme Schwäche des Won zwar positiv auswirken, jedoch beim Schuldendienst negativ zu Buche schlagen, da in harten Devisen getilgt werde. Ebenfalls könnten die Querelen um die übrige Hyundai-Gruppe den Kurs belasten, was aber für die Entwicklung von Hyundai Motor selbst von geringer Bedeutung sei.




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