|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
ABN Amro akkumulieren 08.12.2000
Nord LB
„Akkumulieren“ lautet die Einschätzung für die Aktie der ABN Amro Holding N.V. (WKN 880026) von Analysten der Norddeutschen Landesbank.
Die Ergebnisse der Gesellschaft blieben im ersten Halbjahr leicht unter den Markterwartungen. Der Bruttogewinn sei um 14% auf 2,19 Milliarden Euro und der Reingewinn um 13% auf 1,438 Milliarden Euro gestiegen. Während die Gesamteinnahmen um 20,2% zugenommen hätten, wären die Kosten überproportional um 24,4% geklettert.
Im laufenden Jahr wolle der Vorstand den Gewinn pro Aktie um circa 17% verbessern. Angesichts der recht niedrigen Vergleichsbasis im zweiten Halbjahr 1999 dürfte dieses Ziel realistisch sein. Allerdings werde hierbei eine Sonderrückstellung in Höhe von 800 Millionen Euro nicht berücksichtigt. Mit diesen Mitteln wolle ABN Amro umfangreiche Kostensenkungen realisieren, die bis 2005 zu jährlichen Einsparungen von 600 Millionen Euro führen dürften.
Zur Verstärkung des Vermögensverwaltungsgeschäftes in den USA habe das Institut die Alleghany Asset Management für 825 Millionen USD übernommen. Eine weitere Akquisition wäre mit dem Kauf der amerikanischen Geschäftsbank Michigan National Corporation für 2,75 Milliarden USD gelungen. Die Gesellschaft baue damit ihre Stellung als größte Bank im Mittleren Westen und größte Auslandsbank in den USA weiter aus.
Das Management habe neue finanzielle Ziele für das Unternehmen festgelegt. Die EK-Rendite solle auf 25%verbessert werden und der Gewinn je Aktie in den nächsten vier Jahren um jährlich um 17% wachsen. Insgesamt solle der Wert des Unternehmens bis 2004 verdoppelt werden.
Die Ziele des neuen Vorstandsvorsitzenden erscheine dem Researchteam sehr anspruchsvoll, aber nicht unerreichbar. Der Aktienkurs wäre zuletzt durch Spekulationen über Kreditrisiken speziell im Telekombereich belastet worden. Der Vorstand sehe aber nur eine leichte Verschlechterung der Qualität des Kreditportefeuilles. Auch die wahrscheinlich anstehende Kapitalerhöhung zur Teilfinanzierung der Akquisition habe im gegenwärtigen Marktumfeld keine gute Aufnahme gefunden. Angesichts der Bemühungen des Vorstands um eine nachhaltige Stärkung der Ertragskraft und aufgrund der niedrigen Bewertung werde weiterhin empfohlen, die Aktie zu akkumulieren, so die Analysten.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|