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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 92,51 $ |
93,15 $ |
-0,64 $ |
-0,69 % |
21.04/17:15 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US8085131055 |
874171 |
- $ |
- $ |
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Charles Schwab akkumulieren 03.01.2001
Hornblower Fischer
Mit einem in dieser Branche erstmals bekannt gegebenen Sparprogramm hat der führende amerikanische US-Broker Charles Schwab (WKN 874171) auf die heftige Korrektur der US-Technologiebörse Nasdaq im abgelaufenen Jahr reagiert, berichten die Analysten von Hornblower Fischer.
Neben den beiden Vorständen, die ihr Gehalt um rund die Hälfte kürzen werden, müsse auch die gesamte Führungsriege im laufenden Jahr merkliche Gehaltseinbußen hinnehmen. Mit diesem Sparprogramm reagiere der Online Broker auf die gestiegenen Kosten und die rückläufigen Einnahmen aus dem Handels- und Vermögensverwaltungsgeschäft. Die durchschnittlichen Einnahmen pro Kunde seien im November im Monatsvergleich um 16% und im Jahresvergleich um 4% gefallen. Gleichzeitig seien die Kosten im vergangenen Quartal mit plus 39% seit langer Zeit wieder stärker angestiegen als die Erträge, die sich nur um 31% erhöht hätten. Der Personalaufwand mache rund die Hälfte des Kostenblockes bei Charles Schwab aus.
Die Gesellschaft versuche mit dem Schritt vor allem die Gewinnprognosen der Analysten einzuhalten. Trotz des weiter schlechten Börsenumfelds würden die Analysten von Hornblower Fischer die Aktie aber für attraktiv halten, zumal sich das Unternehmen in den letzten Jahren vom Discount Broker hin zu einem Vermögensverwalter größeren Stils gewandelt habe. Ähnlich wie die in den USA ansässigen Investmentbanken wolle sich Charles Schwab stärker auf das Geschäft mit vermögenden Kunden konzentrieren. Mit dem per Ende November zugeflossenen Mitteln von 9,4 Mrd. USD verwalte die Gesellschaft ein Vermögen von etwa 862 Mrd. USD – ein Plus von 11% im Jahresvergleich.
Einerseits verspreche das Vermögensverwaltungsgeschäft höhere und stabile Margen, anderseits verringere der Broker seine Abhängigkeit vom volatilen Transaktionsgeschäft. Die Analysten von Hornblower Fischer würden ihre Empfehlung Charles Schwab auf ermäßigtem Niveau zu akkumulieren bekräftigen.
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