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ABN AMRO Marketperformer 29.12.2000
Merck Finck & Co.
Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA stufen die Analysten von Merck Finck & Co die niederländische Bank ABN AMRO (WKN 880026) auf „Marketperformer“ herab.
Viele europäische Banken seien von der Abkühlung der US-Konjunktur negativ betroffen, da mit einer Zunahme der Risikorückstellungen zu rechnen sei. Von den größten europäischen Banken seien insbesondere die Deutsche Bank und ABN AMRO in den USA stark vertreten. So würden 23,6% der Gewinne von ABN AMRO auf den US-Markt entfallen. Durch die Übernahme der Michigan National Corporation (MNC) werde sich ABN AMRO zudem verstärkt im Filialgeschäft betätigen. Die niederländische Bank stärke vor allem die Position im Mittleren Westen; MNC konzentriere sich auf die Bundesstaaten Michigan und Illinois mit einer Gesamtbevölkerung von 21 Millionen–deutlich mehr als die 15,7 Millionen Einwohner auf dem niederländischen Heimatmarkt von ABN AMRO.
Nach Einschätzung der Analysten seien rund 26% des Kreditvolumens von ABN AMRO in den USA gebunden, dies entspreche einer Kreditsumme von 63,3 Milliarden Euro. Angesichts der Entwicklung auf dem US-Markt müsse daher mit einer Erhöhung der Risikorückstellungen gerechnet werden. Folglich hätten die Analysten von Merck Finck & Co ihre Schätzung der Risikorückstellungen von 610 Millionen Euro auf 810 Millionen Euro erhöht. Dies habe auch Auswirkungen auf den Gewinn pro Aktie: Für 2000 erwarte man nun einen Gewinn von 1,85 Euro pro Aktie anstatt der vormaligen 1,94 Euro. Auch für 2001 und 2002 reduziere man die Gewinnprognosen auf 2,00 Euro bzw. 2,23 Euro.
Wegen der Korrektur der Gewinnerwartungen stufen die Analysten von Merck Finck & Co ABN AMRO von „Outperformer“ auf „Marketperformer“ herab.
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