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Synthes übergewichten


21.04.2005
Zürcher Kantonalbank

Yasemin Ersan, Analystin der Zürcher Kantonalbank, stuft die Aktie von Synthes (ISIN US87162M1027 / WKN 564688) unverändert mit "übergewichten" ein.

Synthes habe den Umsatz auf USD 502,9 Mio. gesteigert, was +19,6% bzw. +17,4% in Lokalwährungen entspreche. Auf Pro-forma-Basis (Mathys-Konsolidierung per 01.01.2004) habe die Wachstumsrate 13,7% oder 11,6% in Lokalwährungen erreicht. Dieser Umsatzausweis entspreche den Erwartungen der Analysten, liege aber am unteren Ende der Markterwartungen (zwischen USD 502 Mio. und USD 524 Mio.).

In Nordamerika sei der Umsatz um 15,1% gestiegen, was die Erwartung der Analysten übertroffen habe. Die Analysten hätten mit einem spürbareren Wettbewerb gerechnet. Dies u. a. im Bereich Wirbelsäule, da die künstliche Bandscheibe (Charité) des Konkurrenten Johnson & Johnson (JNJ) Ende 2004 eingeführt worden sei. Der kürzliche Resultatsausweis von JNJ weise darauf hin, dass die Markteinführung trotz bislang ausbleibender Gesamtdeckung der Kassen gut vorankomme. Synthes werde voraussichtlich Anfang 2006 mit einer Bandscheibe auf den US-Markt gelangen. In Europa habe die Wachstumsrate 21,0% (pro forma 12,2%) betragen, wobei sie in Lokalwährungen und um die Akquisition bereinigt unter 10% gelegen habe.


Einmalige Verkäufe von Powergeräten (Instrumente, die bei orthopädischen chirurgischen Eingriffen zur Anwendung kämen) sowie ungewöhnlich hohe Verkäufe in drei europäischen Ländern im Vorjahr hätten zu einer hohen Basis geführt. Die Regionen Asien Pazifik und "Restliche Welt" (RoW) hätten mit Raten von +66,4% (pro forma +15,4%) und +7,8% (pro forma -1,6%) im Rahmen der Analysten-Erwartungen gelegen, wobei sich dieses Jahr eine Ausschreibung vom 1. ins 2. Quartal verschoben habe, sodass sich die Wachstumsrate der Region RoW im 2. Quartal beschleunigen sollte.

Nach einem unspektakulären 1. Quartal würden die Analysten ihre Schätzungen unverändert belassen. Die Orthopädie-Firmen würden allgemein unter einer hohen Vorjahresbasis leiden. Biomet, JNJ und Stryker hätten Wachstumsraten von 12%, 13% resp. 11% publiziert. Auch das 2. Quartal werde von der hohen Vorjahresbasis und den beschriebenen Effekten im Wirbelsäulensegment beeinflusst. Die Analysten hätten dies in ihrem Modell bereits berücksichtigt.

Basierend auf ihre DCF-Bewertung (WACC 8,0%) attestieren die Analysten der Zürcher Kantonalbank dem Titel ein Potenzial von über 20% und bestätigen ihre "übergewichten"-Einstufung für die Aktie von Synthes.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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