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Böhler Uddeholm übergewichten 28.12.2000
RZB Österreich
Die Analysten der RZB Österreich haben ihre Empfehlung für das österreichische Stahlunternehmen Böhler-Uddeholm (WKN 894577), ebenso wie jene für die VA Stahl, von „Neutral“ auf „Übergewichten“ hinaufgestuft. Begründet wurde dies durch den Wegfall von Unsicherheiten bezüglich geplanter Großprojekte, sowie durch sich „aufhellende“ wirtschaftliche Rahmenbedingungen im kommenden Jahr in den europäischen Märkten. Außerdem würde Böhler-Uddeholm, ähnlich wie VA Stahl, ein niedriges Bewertungsniveau aufweisen.
Die Kursentwicklung von Böhler sei im vergangenen Jahr durch die geplante Übernahme der Edelstahlwerke Witten Krefeld belastet gewesen. Akquisitions-, Integrations- und Kaufpreisrisiko habe sich in der Kursentwicklung gezeigt. Durch den Wegfall dieser Unsicherheitsfaktoren sei die Befürchtung einer zukünftigen Belastung der Geschäftsergebnisse ausgeräumt.
Die in den letzten Tagen und Wochen rückläufigen Ölpreise würden sich auf die Energiebilanz der Abnehmerindustrien der Stahlunternehmen positiv auswirken und die Investitionsbereitschaft positiv beeinflussen. Auch werde sich die leicht rückläufige Dollarkursentwicklung positiv auf die Margen der Unternehmen auswirken, da ein beträchtlicher Teil der Rohstoffe in Dollar fakturiert werde. Insgesamt werde in Europa für das Jahr 2001 nur eine leichte konjunkturelle Abkühlung erwartet. Die erwartete leichte Reduktion des Wirtschaftswachstums von 3,3% auf 2,8% sei in der Bewertung bereits eingepreist.
Die fundamentale Bewertung des Stahltitels sei sehr günstig. Auf Basis der Schätzungen für das Jahr 2001 errechnen die Analysten für Böhler ein KGV von 7,1, ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,6 und ein Kurs-EBIT-Verhältnis von 5,7. Die Dividendenrendite liege bei sehr guten 6,5%. Über den gesamten Aktienmarkt betrachtet erwarten die Analysten, daß sich die Bewertungsniveaus der Technologieaktien und der Value Stocks annähern werden, wovon die Value Stocks, wie auch Böhler, überdurchschnittlich profitieren sollten.
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