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Gericom verkaufen 01.04.2005
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank raten die Aktie von Gericom (ISIN AT0000729108 / WKN 565773) zu verkaufen.
Der Notebookspezialist habe diese Woche die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2004 publiziert. Angesichts des nach wie vor sehr schwierigen Umfelds und massiven Wettbewerbs im Bereich Konsumelektronik habe der Umsatz mit EUR 375,3 Mio. merklich hinter dem Vorjahr gelegen. Deutlich erhöht worden sei dabei der Umsatzanteil von Home Entertainment Produkten, der auf rund 42% angestiegen sei.
Das Unternehmen habe im Gegensatz zum Vorjahr aber wiederum eine positive Bruttomarge von EUR 17,3 Mio. (2003: EUR minus 4,5 Mio.) erwirtschaften können. Auch beim EBIT habe sich eine Verbesserung gezeigt, es sei jedoch mit EUR -1,6 Mio. nach wie vor negativ gewesen. Der Jahresverlust in 2004 habe auf EUR -3,7 Mio. reduziert werden können. Laut Aussendung habe Gericom 2004 erstmalig wieder einen positiven Cash Flow erwirtschaftet, so dass die Nettoliquidität auf EUR 5,5 Mio. leicht angestiegen sei.
Keinen konkreten Ausblick habe das Management für das laufende Geschäftjahr 2005 gegeben. Beim Umsatz gehe man von einem weiteren Rückgang gegenüber dem Geschäftsjahr 2004 aus. Auf Grund der weiterhin bestehenden starken Konkurrenzsituation und Preisdruck seien weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Organisationsstruktur notwendig. Mit der geplanten Senkung der Fixkostenbasis solle 2005 eine EBIT Marge von 1% erwirtschaftet werden.
Der vollständige Geschäftsbericht sei aktuell noch nicht verfügbar, er solle aber noch im April zur Verfügung gestellt werden. Trotz der Reduktion des Verlustes und weiterer Maßnahmen zur Sanierung würden die Analysten die weitere Entwicklung auf Grund der schwierigen Marktsituation weiterhin kritisch und mit großen Risken behaftet sehen. Die Zahlen würden sich in Überarbeitung befinden.
Die Analysten der Erste Bank empfehlen die Gericom-Aktie zu verkaufen. Das Kursziel sehe man bei EUR 2,80.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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