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Merrill Lynch "buy"


11.12.2000
Hornblower Fischer

Die Analysten von Hornblower Fischer stufen die Aktien von Merrill Lynch (WKN 852935) auf „buy“.

Die Ankündigung der Bank of America, wonach die Kreditverluste im laufenden vierten Quartal höher als erwartet ausfallen werden, habe erneut Sorgen über das Ausmaß der schlechten Kredite im US-amerikanischen Bankensektor aufkommen lassen. Hinzu komme, dass diese Entwicklung Rückschlüsse über den Zustand der dortigen Volkwirtschaft aufkommen lasse. Nicht zuletzt deshalb dürfte die US-Notenbank Fed von ihrem restriktiven geldpolitischen Kurs bald Abschied nehmen und auf ihrer ersten Sitzung im kommenden Jahr die Zinsen senken.


Die Analysten von Hornblower Fischer denken, dass vor allem die Finanzaktien von dieser Aussicht spürbar profitieren und zumindest bis dahin eine aufsteigende Kursentwicklung verzeichnen werden. In diesem Sektor halte man Merrill Lynch angesichts der vergleichbar geringen Exposition im Underwritinggeschäft als einen der aussichtsreichsten Werte. Das Emissionsgeschäft sei nicht zuletzt wegen der rückläufigen Aktienmärkte in den USA deutlich eingebrochen. Darüber hinaus weise der Broker nach Bank One Corp unter allen US-Banken die niedrigste Exposure bei der Kreditvergabe im TMT-Sektor aus. Im Oktober habe Merrill Lynch zusammen mit HSBC die erste globale Online Investmentbank der Welt kreiert. Seitens der Analysten von Hornblower Fischer sei man davon überzeugt, dass dieses Joint Venture neue Maßstäbe im Online Investmentbanking setzen werde.

Merrill Lynch habe im vergangenen Quartal den Reingewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 53% auf 885 Mio. USD oder einem verwässerten Gewinn von 0,94 USD je Aktie steigern können. Die im Q3 (gg Q3 1999) um 10% rückläufigen Erträge aus dem Investmentbanking würden allerdings auch einen Hinweis darauf geben, dass der US-Broker bei der Fusionsberatung nicht mehr zu den ersten Adressen gehöre. Trotz der positiven Einschätzung der Analysten von Hornblower Fischer sollten Investoren bei Bankaktien mit starker Ausrichtung auf das Investmentbanking untergewichtet bleiben, zumal man nicht ausschließen könne, dass andere US-Institute in den kommenden Monaten mit ähnlich schlechten Meldungen aufwarten würden wie zuletzt Bank of America.

Trotz des spekulativen Charakters raten die Analysten von Hornblower Fischer zum Kauf der Merrill Lynch-Aktie. Zumindest aus kurzfristiger Sicht sollten allerdings die positiven Einflüsse von der Zinsseite überwiegen. Das Rating laute daher „buy“.




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