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Gericom Downgrade 31.03.2005
AC Research
Die Analysten von AC Research senken ihr Votum für die Aktien des im SDAX notierten Entwicklers, Produzenten und Vermarkters von Produkten aus dem Bereich der mobilen Computer- und Kommunikationstechnologie Gericom (ISIN AT0000729108 / WKN 565773) von vorher "akkumulieren" auf jetzt "halten".
Die Geschäftsleitung habe Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2004 veröffentlicht.
Demnach habe die Gesellschaft in diesem Zeitraum einen Umsatzrückgang von 15,7% auf 375,3 Millionen Euro hinnehmen müssen. Gleichzeitig habe sich allerdings das Bruttoergebnis von -4,5 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2003 auf jetzt 17,3 Millionen Euro verbessert. Der operative Cash Flow habe sich von -25,7 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2003 auf 3,5 Millionen Euro erhöht. Der EBIT-Verlust habe von 20,7 Millionen Euro auf 1,6 Millionen Euro reduziert werden können. Der Nachsteuerverlust habe sich schließlich von 17,2 Millionen Euro auf 3,7 Millionen Euro verringert.
Positiv sei der Aufbau des Bereichs Home Entertainment als zweites Standbein des Konzerns verlaufen. So habe die Gesellschaft in diesem Segment, das z.B. LCD- und Plasma-TV Geräte, Monitore und digitales Zubehör umfasse, im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits 42% der gesamten Umsatzerlöse erzielt. Damit habe sich die Abhängigkeit von Notebooks, die noch im Geschäftsjahr 2003 mit einem Umsatzanteil von rund 90% die tragende Umsatzsäule gewesen seien, massiv verringert. Auf regionaler Ebene habe das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut rund zwei Drittel der Umsatzerlöse auf den Kernmärkten Deutschland und Österreich erzielt.
Beim derzeitigen Aktienkurs von 3,90 Euro erreiche die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von rund 42,5 Millionen Euro. Damit erscheine das Unternehmen vor dem Hintergrund des anhaltend schwachen Marktumfeldes weiterhin ausreichend bewertet. Zwar seien deutliche Verbesserungen im Zuge des Restrukturierungsprogramms erkennbar. Allerdings sei das ursprüngliche Ziel des Erreichen des Break-Even verfehlt worden. Dies sei vom Vorstand der Gesellschaft allerdings bereits im Februar angekündigt worden. Einen konkreten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr habe der Vorstand des Unternehmens nicht gegeben. So sei lediglich mitgeteilt worden, dass der Umsatz voraussichtlich erneut rückläufig sein werde. Das EBIT solle trotzdem positiv ausfallen. Die Analysten von AC Research würden auf Basis des Nettoergebnisses auf Grund des anhaltend schwachen Marktumfeldes in den Zentralmärkten Deutschland und Österreich lediglich mit dem Erreichen des Break-Even rechnen. Eine nachhaltige Rückkehr in die Gewinnzone erscheine für 2006 möglich. Für Fantasie sorge dabei vor allem auch das bekannt gegebene Bündnis mit dem chinesischen Unterhaltungselektronikhersteller SVA. Gleichzeitig wolle Gericom seine Produktion in Linz aufgeben.
Die Analysten von AC Research senken ihr Votum für die Aktien von Gericom von vorher "akkumulieren" auf jetzt "halten".
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