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UBS kaufen 01.12.2000
Hornblower Fischer
Ungeachtet der widrigen Bedingungen an den Finanzmärkten hat die UBS (WKN 914830) ein respektables Quartalsergebnis vorgelegt, berichten die Analysten von Hornblower Fischer.
Der weltweit größte Asset Manager habe im Q3 den Nettogewinn nach Minderheitsanteilen gegenüber dem Vorjahr um 73% auf 2,08 Mrd. CHF respektive den Gewinn je Aktie vor Goodwill um 70% auf 5,46 Euro gesteigert. Dass sich flexible Entlohnungen letztendlich auch für die Unternehmen auszahlen würde, lasse sich an den geringeren operativen Aufwendungen ablesen. Hierdurch würden nicht nur der Reingewinn gegenüber dem Vorquartal nach obenschnellen, sondern würde auch das Aufwands/-Ertragsverhältnis auf ein Niveau von 68% (71,4%) zurückdrücken. Ferner habe sich in Zeichen ungünstiger Märkte die Eigenkapitalrendite gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 18,8% auf 29,1% erhöht.
Als Wachstumstreiber habe sich vor allem UBS Warburg erwiesen. So habe der Investmentbankingarm trotz der rückläufigen Tendenz an den Finanzmärkte seinen Vorsteuergewinn im Vergleich zum Q3 1999 nahezu verdoppeln können. Die nahezu optimale Aufstellung in diesem Geschäftsfeld spiegele sich auch im nur leicht zurückgegangenen Ergebnis gg. der Vorperiode wider. Während UBS gg. dem Q2 nur Einbußen von 10% zu verzeichnen hatte, hätten Institute wie die Deutsche Bank und Credit Suisse höhere Gewinnrückgänge in der Investmentsparte hinnehmen müssen. Stabile Broker- und Underwritingerträge sowie die niedrige Exposition im TMT-Bereich hätten den Ergebnisrückgang in Grenzen gehalten.
Nicht zuletzt sei UBS Warburg im globalen M&A-Ranking per Ende September vom sechsten auf den fünften Platz und bei Neuemissionen vom elften auf den neunten Rang vorgerückt. Ungeachtet dessen scheine der UBS auch im lange kränkelnden Private Banking (PB) die Wende gelungen zu sein, hier habe sich der Vorsteuergewinn sowohl gg. dem Q3 1999 als auch gg. dem Q2 2000 verschlechtert. Nach einem Nettoabfluss im Q2 habe der Konzern bei den vermögenden privaten Kunden in der vergangenen Periode rund 8 Mrd. CHF einsammeln können. Der Nettoabfluss im institutionellen Asset Management habe zudem dagegen gehalten- zwar abgeschwächt - aber dennoch unvermindert.
Angesichts des positiven Outlooks des Managements, des zügig vollzogenen Zusammenschlusses mit Paine Webber und des ungerechtfertigten Abschlags gegenüber den US-Peers raten die Analysten von Hornblower Fischer weiterhin zum Einstieg. Man bekräftige hiermit die Kaufempfehlung vom 19. Oktober und betrachte die Aktie des schweizerischen Finanzkonzerns als die „single best idea“ im europäischen Bankensektor. Das Rating laute daher „Buy“.
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