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Synthes übergewichten 18.03.2005
Zürcher Kantonalbank
Yasemin Ersan, Analystin der Zürcher Kantonalbank, stuft die Aktie von Synthes (ISIN US87162M1027 / WKN 564688) nach wie vor mit "übergewichten" ein.
Synthes habe einen operativen Gewinn von 527,6 Mio. USD und einen Reingewinn von 323,7 Mio. USD erzielt. 2004 sei von einmaligen Kostenfaktoren geprägt gewesen. Zu diesen hätten eine Abschreibung (Mathys) in der Höhe von 53,4 Mio. USD vor Steuern sowie im 2. Halbjahr nochmals unerwartete 20 Mio. USD für Integrationskosten (Mathys), Zahlungen im Zusammenhang mit dem Zulassungsprozess der künstlichen Bandscheiben (ProDisc) und die Akquisition von Gelifex gehört, welche direkt in die Erfolgsrechnung eingeflossen seien. Adjustiert um diese Einmalfaktoren käme das EBIT bei schätzungsweise 601 Mio. USD zum liegen, der Reingewinn bei 385 Mio. USD. Mit den adjustierten Zahlen liege Synthes innerhalb der Markterwartungen.
Die Bruttomarge sei bei 81,2% konstant geblieben, was in Anbetracht der tieferen Mathys-Produktivität positiv sei. Die operative Marge sei u. a. wegen hoher Investitionen in das Marketing (Erhöhung der Aussendienstmitarbeiter um 25 %) um 260 Basispunkte gesunken. Die Investitionen seien die Folge der Synthes-Strategie, spezialisierte Außendienststrukturen für alle drei Geschäftsbereiche aufzubauen. Zudem werde dies nun auch in den Mathys-Märkten umgesetzt, was die starke Erhöhung erkläre. Speziell in Ländern wie Japan, wo der Marktanteil von Mathys tief gewesen sei, werde so in Wachstum investiert. Die ausgeweitete Marketingkraft werde sich mittelfristig positiv in den Zahlen niederschlagen.
Im Fokus stünden derzeit die Mathys-Integration, die künstliche Bandscheibe und der Wettbewerb. Laut Management sei die Integration von Mathys in die Strukturen weitgehend abgeschlossen. Die Entwicklungszentren und Produktionsanlagen seien harmonisiert, die Außendienstintegration weitgehend vollzogen worden, so dass 2005 mit positiven Auswirkungen gerechnet werden dürfe. Die Entwicklung der ProDisc laufe gemäß Plan (Einführung je nach dem, ob Einreichung der 1-Level-Daten allein oder zusammen mit den Multi-Level-Daten früher oder später im 2006).
Dem Wettbewerb im Trauma- (Markteinführung von Synthes-ähnlichen Platten von Mitbewerbern) und im Wirbelsäulengeschäft (künstliche Bandscheibe in den USA von DePuy) sehe Synthes gelassen entgegen. Wegen höherer Amortisationskosten (Mathys) und vorsichtigerer Margenannahmen aufgrund der laufenden hohen Investitionen habe man die Gewinnschätzungen im Schnitt um 2% reduziert.
Basierend auf der DCF-Bewertung (WACC 8,0%) und einem Peer-Gruppen-Vergleich attestieren die Analysten der Zürcher Kantonalbank der Syntes-Aktie ein Potenzial von deutlich über 15% und bestätigen ihre "übergewichten"-Einstufung.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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