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Ahold Marktperformer 29.11.2000
LB Baden-Württemberg
Nach Angaben der Experten der Landesbank Baden Württemberg steigerte Ahold (WKN 851287) den Konzernumsatz im dritten Quartal aufgrund kräftigen internen Wachstums, der Integration von Akquisitionen und des starken USD um 77%.
Der operative Gewinn sei um 68% gewachsen. Der Gewinn je Aktie habe um 32% zugelegt bzw. bereinigt um Wechselkurseffekte um 18% zu. Besonders positiv falle dabei auf, dass die um Akquisitionen bereinigten Aktivitäten größtenteils ein sehr gutes Wachstum und eine hohe Margenverbesserung aufweisen würden.
In den wichtigen Regionen Europa und USA hätten sich jedoch insgesamt die operativen Margen aufgrund der Konsolidierung von Akquisitionen mit einer niedrigeren Profitabilität und von dem eCommerce-Unternehmen Peapod, der Expansionskosten sowie der Aufwendungen für die Umwandlung von Geschäftsformaten reduziert.
Aufgrund der in der Vergangenheit immer wieder gezeigten Fähigkeit des Konzerns, Akquisitionen schnell und gewinnsteigernd in das Unternehmensnetz einzubinden, sind die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg zuversichtlich, dass Ahold die operative Marge im laufenden und im kommenden Jahr trotz der Integration einiger Akquisitionen mit niedrigen Margen konstant halten bzw. leicht verbessern und in den Folgejahren wieder kräftiger steigern könne. Für das Gesamtjahr 2000 habe Ahold seine Prognose bekräftigt, den Gewinn je Aktie vor Wechselkurseinflüssen um 17% - 20% zu erhöhen.
Inklusive der Währungseffekte erwarten die Analysten einen um 28% wachsenden Gewinn je Aktie und einen um 53% steigenden Umsatz. Im kommenden Jahr dürfte der Konzernumsatz bei einem von den Analysten erwartet etwas erstarkenden Euro um 25% und der Gewinn je Aktie um 14% steigen.
Im Hinblick auf Aholds gute Positionierung in den wachstumsintensiven Bereichen Außer-Haus-Verzehr und eCommerce sowie innerhalb der Regionen, beurteilen die Experten der Landesbank Baden-Württemberg die getätigten Akquisitionen sehr positiv. Angesichts des sich abschwächenden Wirtschaftswachstums und der Befürchtungen eines intensivierten Wettbewerbs im für Ahold wichtigen Markt USA, der vorübergehend kaum steigenden operativen Konzernmarge durch die Integration des margenschwächeren Foodservice-Bereichs sowie der nach wie vor ergänzungsbedürftigen Marktstellung in Europa trauen die Analysten der Aktie momentan dennoch keine Outperformance zu und stufen den Titel weiterhin als Marketperformer ein.
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