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Enel halten


11.11.2000
Nord LB

Das Researchteam der Nord LB geht bezüglich Aktien der Enel S.P.A. (WKN 928624) von einer marktkonformen Entwicklung aus.

Der mitunter größte europäische Elektrizitätsversorger habe im ersten Halbjahr einen Umsatzanstieg um 13% auf 11,34 Milliarden Euro sowie einen Zuwachs beim Nettogewinn um 14% auf 982 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum vermeldet. Das EBIT sei allerdings um 11,9% auf 2,39 Milliarden Euro gesunken.

Ursächlich für den vergleichsweise starken Gewinnrückgang wären die gestiegenen Energiepreise und die im Zuge der Liberalisierung des Strommarktes staatlich geforderten Tarifsenkungen um 10% gewesen. Zudem werde der Verkauf von 21 Kraftwerken gefordert, der den Marktanteil von Enel noch mal vermindern werde.


Enel habe jüngst die von Vodafone kontrollierte Festnetz-Telefongesellschaft Infostrada für 11 Milliarden Euro gekauft. Es sei weiterhin vorgesehen, Infostrada mit der von Enel mehrheitlich kontrollierten Telekomgesellschaft Wind Anfang 2001 zur „Nuovo Wind“ zu fusionieren. Wind-Großaktionär France Telecom werde sich an der Finanzierung nicht beteiligen. Dadurch steige die Beteilung von Enel an Wind auf 73,4 Prozent.

Durch die Aufkäufe im Telekom-Bereich entwickle sich Enel immer mehr zum Multidienstleister, wodurch sich auch eine langfristige Strategieänderung ergebe. Während noch im Rahmen des Börsengangs im Dezember 99 von einer Diversifikation im Nicht-Strombereich von 25% des Umsatzes ausgegangen worden wäre, sollen nun bis zum Jahre 2004 über 45% der Erlöse in diesem Bereich erwirtschaftet werden.

Auch die Ergebnisplanungen hätten sich deutlich geschoben. So werde bei Betriebsergebnis in vier Jahren aus dem Strombereich ein Anteil von 51% erwartet. Bei früheren Planungen wären es noch 73% gewesen. Insgesamt sei die Schwerpunktverlagerung in Richtung Telekom positiv zu sehen, befinde sich aber erst am Anfang.

Die Aktie sei eine „Halteposition“, so die Analysten.




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