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ABN Amro Abstufung auf neutral 29.11.2000
Helaba Trust
ABN Amro (WKN 880026) war bislang eine weltweit tätige Universalbank mit Schwerpunkten in den Niederlanden, im Mittleren Westen der USA und in Brasilien, berichten die Analysten vom Helaba Trust.
Mittlerweile werde die Konzentration auf die profitablen Hauptmärkte angestrebt, wobei das Management weiterhin auf ein Netzwerk von Filialen und Niederlassungen setzte. Die Universalbank-Struktur solle durch Fokussierung auf drei klar voneinander abgegrenzte Segmente abgelöst werden: 1.) Whole-sale Clients (Investment- & Corporate Banking), 2.) Consumer & Commercial Clients, 3.) Private Clients & Asset Management. Durch die jüngsten Akquisitionen von Alleghany Asset Management und Michigan Nat. Corp. sei das USA-Geschäft ausgebaut worden.
Mit 1.625 Mio. EUR habe ABN Amro im zweiten Quartal 2000 das Nettoergebnis im Vorjahresvergleich um 13% steigern können. Erfreulich habe sich vor allem das Provisionsergebnis (+45%) entwickelt, welches von den hohen Umsätzen an den Aktienmärkten profitiert habe. Performanceabhängige Bonuszahlungen und Restrukturierungsaufwendungen für das Wholesale-Banking in den USA (108 Mio. EUR) hätten auch den Verwaltungsaufwand deutlich ansteigen lassen (+24%). Die bislang regional organisierten Geschäftsbereiche würden daher unterschiedliche Steigerungen des Ergebnisses vor Steuern ausweisen: Netherlands Division +2,6%, International Division +23,7% und Investment Banking +8,7%.
Bis zur Berichterstattung im Febr. 2001 erwarten die Analysten des Helaba Trsuts keine größeren Impulse mehr für die ABN Amro-Aktie und stufen sie auf „Neutral“ herab. Die Ertagssituation des zweiten Halbjahres werde vom schwachen Börsenumfeld geprägt sein. Unter dem nachlassenden Emissionsgeschäft, insbesondere im Junk-Bond Markt, in dem ABN Amro stark positioniert sei, dürften die Holländer zunehmend zu leiden haben.
Angesichts der sich abschwächenden Weltkonjunktur und wieder zunehmender Ausfallrisiken wachse gleichzeitig die Unsicherheit hinsichtlich zusätzlicher Ergebnisbelastungen durch steigende Risikovorsorge. So habe etwa der Anteil des nord-amerikanischen Kreditportefeuilles bereits 1999 rund 29% betragen und werde durch die Michigan Nat. noch erhöht.
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