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ENI neutral gewichten 29.11.2000
Helaba Trust
Der integrierte italienische Ölkonzern Eni (WKN 897791) sei auf allen fünf Kontinenten tätig und besonders stark im Mittelmeerraum vertreten, so die Analysten von Helaba Trust.
Er verfüge über das größte Tankstellennetz in Italien. Der Erwerb einer 33,3%igen Beteiligung an dem portugiesischen Ölkonzern GALP diene dem Marktzugang auf der iberischen Halbinsel sowie in Lateinamerika. Durch die Akquisition von British Borneo sollten die Upstreamaktivitäten vornehmlich in politisch stabilen Regionen, wie Mexiko oder der Nordsee, ausgebaut werden. Besondere Stärken wiesen die Italiener im Gasbereich auf, der gut ein Viertel zum operativen Ergebnis beisteuere.
In Q3 2000 hätten die Italiener den Umsatz gesteigert, beflügelt durch das anhaltend hohe Ölpreisniveau, um 47,9% gegenüber dem Vorjahr auf 10.730 Mio. EUR. Für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres habe ein Wachstum von 55,9% gegenüber dem Vorjahr auf 33.303 realisiert werden können. Neben dem hohen Ölpreis hätten nicht zuletzt auch verbesserte Raffineriemargen und eine Erholung bei den Petrochemikalien zu einem Anstieg des operativen Ergebnisses um 126,2% auf 1.850 Mio. EUR beigetragen. Die Gewinndynamik habe damit gegenüber dem Halbjahr (+112,3%) nochmals an Fahrt gewonnen. Die hohe Wachstumsrate des Vorquartals (+222,4%) habe jedoch nicht beibehalten werden können.
In einer von Konsolidierungsdruck geprägten Branche besitze Eni auf Dauer nicht die kritische Masse, um mit den Großen mithalten zu können. Aussichtsreiche Partner seien gleichzeitig nicht in Sicht. Die Diversifizierung des Upstream-Portfolios durch den Kauf von British Borneo sei ein richtiger, aber noch nicht ausreichender Schritt. Durch die Gasliberalisierung gingen Marktanteile beim größten Ertragsstandbein verloren. Vor dem Hintergrund des zu erwartenden Ölpreisrückgangs sollte sich die Kursdynamik auch branchenbedingt abschwächen. Die Bewertung sei mit den Wettbewerbern vergleichbar (EV/EBITDA 2001 Peer group 5,5). Die Experten von Helaba Trust rieten daher weiterhin zu einer neutralen Gewichtung.
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