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Kawasaki Heavy Industries neutral 24.11.2000
Merrill Lynch
Die Analysten von Merrill Lynch bewerten die Aktie Kawasaki Heavy Industries (WKN 858920) neutral.
Kawasaki Heavy Industries (KHI) habe die Zahlen für die erste Hälfte des Finanzjahres bis März 2001 vorgelegt. Der Gewinn sei im Vergleich zum Vorjahr um 5% gefallen, wiederkehrende Verluste seien um nahezu ¥10 Mrd. (von ¥3,4Mrd. in der 1. H. FJ3/2000 auf ¥13,2 Mrd) gestiegen. Als Gründe für das Abrutschen seien angeführt worden: 1) Die Kostenerfassung sei von proportional-basierten Verkäufen auf reale Verkäufe umgestellt worden. 2) Kosten der PBO Amortisierung. 3) Der im Vergleich zu Dollar und Euro starke Yen. 4) Geringere Margen auf der Fertigungsebene.
Wie man weitere berichtete, hätten die Auftragseingänge sich in fünf Unternehmensbereichen erholt, wobei die höheren Auftragszahlen im Schiffbau eine wesentliche Rolle gespielt haben. Diese seien übers Jahr um 7,9%, also ¥24,7 Mrd., gestiegen, wobei die Bereiche für fahrendes Material und allgemeine Maschinen ausgegliedert seien.
Gleichzeitig habe das Management seine Ganzjahresprognosen beschnitten. Die betätigten Verluste seien im Nettobereich von wiederkehrend ¥7 Mrd. auf ¥65 Mrd. gestiegen. Dies sei eine folge der gesunkenen Verkaufszahlen (¥4 Mrd.) und des starken Yen, besonders im Vergleich zu Euro (¥6 Mrd.), geschehen. Die Abwärtsprognosen für Anlagenbau, Maschinenbau und Stahlerzeugung seien angepasst worden, allerdings sollten höhere Auftragseingänge als inoffiziell angenommen für Taiwans “bullet train”-Wagonbestand verbucht werden. Deshalb seien die Schätzungen der Gesamtaufträge nicht verändert worden. Damit sei die Negativankündigung etwas drastischer als von Merrill Lynch prognostiziert ausgefallen, habe aber im Wesentlichen im erwarteten Rahmen gelegen.
KHI habe einen neuen mittelfristigen geschäftsplan angekündigt. Details sollen am 24. November genannte werden, man plane aber für das Finanzjahr bis März 2005 einen RIOC von mindestens 5%. Die Zinsausgaben sollen, wie verlautbart, bis zum Finanzjahr 3/2005 im Vergleich zum Wert des FJ 3/2001 um ¥80 Mrd. auf ¥465 Mrd. fallen. Um dies und andere Ziele zu erreichen, werde man sich auf Kernbereiche des Unternehmens konzentrieren, das Geschäftsprofil anpassen, den Stil des Managements verändern und die “Corporate Mentality” verändern.
Die Investmentexperten von Merrill Lynch kündigten an, weitere Kommentare abzugeben, sobald man näheres zu den Gewinnen erfahre. Allerdings erwarte man keine grundlegende Änderung der ML-Prognose. Die Aktie bleibe langfristig ein attraktives Investmentobjekt.
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