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Enel Underperformer


16.11.2000
Merck Finck & Co.

Nach Ansicht der Analysten von Merck Finck & Co wird Enel (WKN 928624) weiter mit fallenden Gewinnspannen zu kämpfen haben.

Im dritten Quartal 2000 habe Enel Einnahmen in Höhe von 5,9 Milliarden Euro, einem Zuwachs von 15,1%, erzielt. Trotz des Anstiegs der Ölkosten auf 2,3 Milliarden Euro sei der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen mit 2,2 Milliarden Euro etwa konstant geblieben. Dies sei auf die Erfolge bei Kosteneinsparung und des Preisanstiegs zurückzuführen. Der operative Gewinn habe mit 1,2 Milliarden Euro um 5,4% zulegen können; der Nettogewinn belaufe sich auf 501 Millionen Euro, ein Plus von 6,1%. Allerdings hätten die Kosteneinsparungen nicht eine Stabilisierung der Gewinnspannen gebracht, da die operative Gewinnspanne nur noch 21,2% und die Nettomarge 8,5% betrage.

Nach Meinung der Analysten werde der Trend der fallenden Gewinnspannen weiter anhalten, da die Liberalisierung der Energiemärkte weitergehen werde. Dies werde die operativen Gewinnmargen bei Enel auf Dauer belasten. Wegen der guten Einnahmen und Einsparungen erhöhen die Analysten von Merck Finck & Co für das laufende Geschäftsjahr ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie. Statt 0,17 Euro pro Aktie rechne man nun mit 0,18 Euro. Wegen des Drucks auf die Gewinnmargen bleiben die Gewinnerwartungen für die kommenden Jahre unverändert. Insgesamt bleibt Enel weiter „Underperformer“.


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