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Nissan Motor kaufen 20.11.2000
Merrill Lynch
Die Investmentbanker von Merrill Lynch empfehlen dem Anleger, die Aktien von Nissan Motor (WKN 853686) zu kaufen.
Die erste Hälfte des Finanzjahres , so die Experten von Merrill Lynch, sei im Wesentlichen so abgeschlossen worden, wie es im “Nissan Revival Plan” zur Rettung des Unternehmens am 30. Oktober angekündigt worden sei. Der Gewinn aus laufendem Geschäft sei mit ¥134,3 Mrd. ironischerweise auf neue Rekordhöhen gestiegen, mit ¥172 Mrd. Nettogewinn habe man den besten Wert der Branche erreicht. Dies sei auf Grundlage von Vermögensverkäufen und Steuereffekten erzielt worden.
Eine Senkung der Teilekosten habe im Kern des Wiederbelebungsplans gelegen und das Unternehmen habe tatsächlich bemerkenswerte ¥142 Mrd. In der 1. Hälfte des Finanzjahres eingespart. Dies habe bereits Managementpower bewiesen noch bevor überhaupt weitergehende Änderungen an der Unternehmensstruktur vorgenommen wurden. Das Management habe dies durch rücksichtslose Bestelldisziplin und die bestmögliche Verwendung von Standardteilen erreicht. Zusätzlich sei auch eine endgültige Beendigung schwach gewordener Konzernbindungen hilfreich gewesen.
Den Vermögensgewinn von ¥40 Mrd. Und den steuerlichen Effekt von ¥55,7 Mrd. Nicht mitgerechnet, habe der eigentliche Nettogewinn bei ¥76,3 Mrd. gelegen. Im letzen Jahr habe das Unternehmen ¥710 Mrd. für Restrukturierungen aufwenden müssen. Demnach habe man für das nächste Jahr wahrscheinlich etwa ¥350 Mrd. Steuerabschreibungen geltend zu machen. Damit werde Nissan vermutlich bis zum Finanzjahr 3/2003 keinerlei Steuerbelastungen haben, was den Gewinn pro Aktie im Jahresvergleich zusätzlich steigern werde.
Die Experten von Merrill Lynch fuhren fort, man habe das Prädikat der Aktie am 19. September unter der Voraussetzung eines potentiellen Gewinnwachstums auf “kaufen” heraufgesetzt. Schrittweise sei daraufhin der Aktienkurs über das damalige Kursziel von ¥700 gestiegen. Man sehe somit einen verteilten EV/EBITDA-Multiplikator von 7x als gerechtfertigt an und werde nach genauer Überprüfung der Halbjahreszahlen die Prognosen für das Unternehmen und das Kursziel anpassen.
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