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KPN halten 20.11.2000
Bankgesellschaft Berlin
KPN (WKN 890963) werde durch die jetzt abgeschlossene Kapitalerhöhung EUR 5,5 Mrd. Cash einnehmen, so die Analysten der Bankgesellschaft Berlin.
Sollte die Mehrzuteilungsoption ausgenutzt werden, so erhöhe sich die Gesamteinnahme auf EUR 6,3 Mrd. KPN gebe neue Aktien für rund EUR 4 Mrd. aus; EUR 1,5 Mrd. würden über einen 5-jährigen Convertible – ebenfalls in KPN-Aktien tauschbar – eingenommen.
Der Ausgabepreis von EUR 17 je Aktie (EUR 16,30 für Privatanleger) liege auf einem sehr geringen Niveau und habe KPN gezwungen, mehr neue Aktien auszugeben als ursprünglich geplant. Damit ergebe sich eine stärkere Gewinnverwässerung. KPN habe allerdings keine Wahl, da aufgrund des verschobenen Börsengangs der Mobiltochter KPN-Mobile, das Unternehmen dringend Barmittel zur Refinanzierung der UMTS-Lizenzen in NL und D sowie der Beteiligung an Hutchison 3G (UK) benötigt habe. Die Baraufnahme sei zudem nötig, um eine weitere Rückstufung des Kreditratings zu vermeiden. Die jetzt ausgegebenen Convertibles seien von Moody’ s mit BBB+ (Ausblick negativ) bewertet worden.
KPN stecke weiterhin in einer finanziellen Zwickmühle. Darüber hinaus scheine es Unstimmigkeiten zwischen dem Mehrheitsaktionär (Niederländischer Staat) und dem Partner bei Eplus und de facto-Anteilseigner Bell South über die künftige Strategie zu geben. Die Experten der Bankgesellschaft Berlin stuften KPN somit weiterhin als sector underperformer ein.
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